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Case Studies

Case Study: Online-Fahrradhändler

Steigerung der SEO-Sichtbarkeit innerhalb von 5 Monaten um 50 %

Case Study Online-Fahrradhändler

  • Branche: Online-Shop für Fahrräder und Fahrrad-Zubehör
  • Lösung: Internationale Komplettvermarktung des Online-Shops

Ausgangssituation:

Das Radfahren ist die liebste Fortbewegung der Deutschen. Mehr als 70 Millionen Räder stehen in deutschen Haushalten, über 50 Millionen Menschen fahren mit dem Fahrrad. Statistisch betrachtet ist also nahezu jeder Radfahrer.  Doch von der Popularität des Zweirads und modernerer Varianten profitieren nicht alle Rad-Unternehmen in gleichem Maß. Durch steigende Ansprüche der Käufer an die Auswahl und die Sortimentstiefe sowie die zunehmende Technisierung der Produkte konnten vor allem größere Unternehmen ihre Umsätze steigern – auch der Online-Handel verzeichnete eine positive Entwicklung.

Vor dem Hintergrund dieses großen Potenzials im Internet nahm im Mai eine bekannte Marke im Online-Fahrradhandel Kontakt mit der OSG auf, um Unterstützung in den Bereichen SEO und SEM zu erhalten. Denn mit der Leistung der bisherigen Online-Marketing-Agentur war man nicht mehr zufrieden.

Aufgabenstellung

  • Generierung von Verkäufen über SEO und SEM
  • Gewinnung von Neukunden
  • Steigerung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens und Online-Shops (Branding)
  • Offene und regelmäßige Kommunikation sowie transparentes Reporting der Ergebnisse

    Entwicklung des Online-Shops

    SEO

    Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung startete die OSG mit einer Hypothek: Der Shop war aufgrund eingehender unnatürlicher Links zu Beginn der Zusammenarbeit mit einer manuellen Teilabstrafung belegt. Daher musste zunächst das bestehende Linkprofil gesäubert und ein Reconsideration Request gestellt werden – dieser wurde erfolgreich eingereicht, sodass wenige Wochen später die Penalty wieder verschwunden war.  Außerdem sahen sich die Experten der OSG bei der Analyse der Website mit einigen technischen Bremsen konfrontiert, die gelöst werden mussten, ehe der Shop sein volles Potenzial entfalten konnte.  Zum einen waren aufgrund falsch konfigurierter Parameter und fehlerhaften URLs deutlich mehr Seiten im Google-Index vertreten als der Shop Produkte hatte: Die künstlich aufgeblähte Website wurde durch eine gezielte Beseitigung des Duplicate Contents im Seitenumfang reduziert. Zahlreiche tote Links schaltete man zudem ab. Dies und weitere Änderungen, die eine Verbesserung der Crawlbarkeit und bessere Ladezeiten zum Ziel hatten, sorgten schließlich für einen Ranking-Boost. Der auf den Seiten bereits vorhandene hochwertige Content wurde durch den Aufbau thematisch passender und Zielgruppen-relevanter Links gestützt.

    Dem schlechten Wetter zum Trotz lagen im August 2014 die Sitzungen laut Google Analytics 9,86 % über dem Vorjahr. Die Sistrix-Sichtbarkeit konnte die OSG von einem Indexwert von 5,5 im Mai 2014 auf 8,3 Anfang September 2014 steigern – dies entspricht einer Verbesserung um über 50 % innerhalb von nur 5 Monaten.

    Wichtig für den Erfolg war auch die regelmäßige und vertrauensvolle Kommunikation zwischen Kunde und OSG bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen.

    Entwicklung Sichtbarkeit Fahrradhändler

    Abb. 1: Entwicklung der Sichtbarkeit des Online-Shops

    Suchmaschinenmarketing

    Die OSG wurde vom Kunden nicht nur mit der Google-Werbung für den deutschen Heimatmarkt beauftragt, sondern auch mit der Betreuung der Kampagnen für 12 weitere europäische Länder, darunter Österreich, Schweiz, Niederlande, Finnland, Großbritannien, Schweden, Italien, Dänemark, Frankreich, Spanien, Norwegen und Ungarn.

    In Sachen Suchmaschinenmarketing mussten die SEM-Experten der OSG erst einmal Hand an die von der Vorgängeragentur erstellten AdWords-Kampagnen legen: Die Konto-Struktur wurde verbessert, die Anzeigen zielgerichteter gestaltet und ausgebaut. Wurde zuvor nur Fahrradzubehör beworben, nahm man nun alle Produkte in die Kampagne mit auf. Irrelevante Suchanfragen, die nur Kosten aber keine Conversions erzielten, schloss man aus.

    Um die Reichweite des Kunden im Netz zusätzlich zu erhöhen, wurde die bestehende Google-Shopping-Kampagne ausgebaut sowie Retargeting und Display-Werbung gestartet.

    All diese Maßnahmen trugen rasch Früchte: Sowohl Conversion Rate, CPO als auch KUR entwickelten sich für die Search-Kampagnen und Google Shopping positiv. Vergleicht man das zweite Quartal 2014 mit dem zweiten Quartal 2013, so konnte die CR von 1,7 auf 2,5 % erhöht werden, die Kosten-Umsatz-Relation (KUR) sank im gleichen Zeitraum von 15 auf unter 10 %, wie die nachstehende Abbildung zeigt.
     

    Abb. 2: Entwicklung von KUR und Umsatz des Online-Shops


    Die konkreten Ergebnisse auf einen Blick

    • Steigerung der organischen Sichtbarkeit gemäß Sistrix um 50 %
    • 9,86 % mehr Sitzungen im August 2014 im Vergleich zur Vorjahresperiode
    • Steigerung der CR der Search-Kampagnen von 1,7 auf 2,5 %
    • Senkung der KUR von 15 auf 9 %

     

     


    Zukunftsplanung der Vermarktung mit der OSG

    Auf den Lorbeeren des gemeinsamen Erfolgs wollen sich der Kunde und die OSG aber nicht ausruhen – im Gegenteil. Gemeinsam geben wir weiter Vollgas, um die Performance des Fahrrad-Shops weiter zu erhöhen. Hierfür werden unter anderem die Text-Inhalte des Shops gemäß einem Content-Plan kontinuierlich ausgebaut. Da die Anzahl an Haupt-Kategorien jedoch begrenzt ist, werden mit Hilfe der OSG-Technologie Product-Feed-CMS spezielle Landingpages erstellt, die hunderte zusätzliche Keywords abdecken (z. B. „Mountainbikes blau“). Durch den Einsatz von Nginx als Webserver werden die statischen Wordpress-Seiten gegenüber dem Shop in puncto Ladezeiten deutlich beschleunigt, was sie leichter ranken lässt.


    Fazit

    Mit dem Wechsel zur OSG hat der Online-Fahrradhändler alles richtig gemacht. Die OSG kann mit geringeren Kosten bisher deutlich mehr Erfolge vorweisen als die Vorgängeragentur.