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SEO Whitepaper

Das CMS als schneller Helfer beim Website-Aufbau

Mit Hilfe von Content Management Systemen lassen sich Webauftritte schnell und leicht umsetzen. Dennoch erfüllen sie nicht alle denkbaren Anforderungen. Was Sie aus SEO-Sicht beachten sollten!

 

 

Das CMS (Content Management System)

Redaktionssysteme (engl. Content Management System kurz CMS) waren ursprünglich reine Eingabesysteme, d.h. Redakteure haben über einigermaßen benutzerfreundliche Eingabemasken Texte in ein Datenbanksystem eingegeben. Die Darstellung und Auslieferung der Texte im Web war oft (und das ist teilweise auch heute noch so) eigenständigen Applikationen vorbehalten. Man sprach deshalb häufig von getrennten "Backends" und "Frontends" und diesbezüglich unterschiedlichen Systemen. Vorteil davon war und ist, dass im Frontend eigenständige Auslieferungsmechanismen möglich sind, die aus dem Backend nur die Daten (Texte, Bilder etc.) holen und ansonsten nicht an die Architektur des Backends gebunden sind. Der Nachteil liegt aber klar auf der Hand: das Frontend muss komplett separat entwickelt werden, was aufwändig und kostenintensiv ist. Deshalb haben sich so gut wie alle Open-Source- und auch viele kostenpflichtige Enterprise-CMS-Systeme in eine andere Richtung entwickelt: sie bieten gleich alles in einem. Ein Eingabetool mit relativ viel Komfort und ein voll integriertes Auslieferungssystem mitsamt Logik und einer gewissen Automatik im Frontend gleich noch dazu. Genau genommen muss man hier von Content Publishing Systemen sprechen. Das "Management" bei früheren CMS war eben tatsächlich nur ein Backend-Werkzeug, um z.B. Seitenstrukturen aufzubauen und sie mit Text zu bestücken. Die meisten aktuellen CMS bieten mittlerweile aber auch diesen Publishing-Teil mit an. Davon zu unterscheiden sind z.B. andere Systeme wie Dokumenten Management Systeme (DMS). Diese sind stärker Backend-orientiert um z.B. Massen von Dokumenten sinnvoll zu organisieren. Blogsysteme und Wikis hingegen sind und werden immer ähnlicher zu CMS: ihr Schwerpunkt bei der Nutzung und den entsprechend notwendigen Features ist nur etwas anders.

Content Publishing Systeme sind sehr beliebt geworden. Es gibt große Entwickler-Communities die laufend an diversen Systemen arbeiten und diese oft sogar kostenlos zur Verfügung stellen. Auch wenn die Installation dieser Systeme immer Administratorkenntnisse und passend konfigurierte Server benötigt, kann man damit trotzdem wesentlich schneller und leichter Webauftritte umsetzen als früher. Dies trifft vor allem dann zu, wenn man große Textmengen und eine häufige Aktualisierung in Webauftritten verarbeiten möchte. Allerdings können CMS trotz vieler Konfigurationsmöglichkeiten und Zusatzplugins noch immer nicht alle denkbaren Anforderungen erfüllen. Hier sind häufig Modifikationen notwendig, die meistens nur von spezialisierten Entwicklern umgesetzt werden können.

Viele CMS sind mittlerweile derart benutzerfreundlich, dass es möglich ist, relativ schnell und einfach Standard-Aufgaben durchzuführen wie z.B. Artikel anlegen etc. Für komplexere Vorgänge ist natürlich immer eine gewisse Einarbeitungs- und Konfigurationszeit notwendig, dennoch besteht der große Vorteil von CMS darin, dass in der Regel keine HTML-Kenntnisse und dergleichen notwendig sind, um Inhalte schnell und zeitgesteuert online zu stellen.

Zusatzfunktionen wie z.B. Twitter-Integration, Gästebücher etc. können meistens mit Zusatzplugins (Extensions) installiert und integriert werden.

Eine Frage muss jedoch bei allen CMS im Auge behalten werden: wie gut erfüllt das CMS die komplexen SEO-Anforderungen? Auch wenn viele CMS sich hier gegenüber früheren Versionen deutlich weiterentwickelt und verbessert haben, gibt es immer noch Defizite und Fallstricke bei der Installation, die zu erheblichen Fehlern und Lücken in SEO-Fragen führen können.

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Allgemeine Vor- und Nachteile von CM-Systemen

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung allgemeiner Vor- und Nachteile von Content-Management-Systemen wie z. B. Typo3, Joomla etc.

Vorteile:

  •  Meistens relativ einfache Bedienung mit kurzer Einarbeitungszeit.
  • In der Regel sind keine HTML-Kenntnisse bei Redakteuren erforderlich.
  • Zeitersparnis bei wiederkehrenden Publikationsvorgängen.
  • Templating: Seitentypen werden zentral gepflegt und sind deshalb meist schnell anpassbar.
  • Die Open Source Systeme werden immer besser und sind kostenlos.
  • Möglichkeit der sofortigen Publikation im Web, aber auch der zeitgesteuerten Veröffentlichung per Kalenderfunktionen etc.
  • Wenn es läuft: schnelle Aktualisierungen, wenig Aufwand.
  • Der Redakteur muss sich keine Gedanken um die Einhaltung von Webstandards und Funktionalitäten machen. Er kann sich auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren.
  • Individuell konfigurier- und erweiterbar.

    Nachteile:

    • Suchmaschinenoptimierung ist meistens unvollständig, manchmal sogar überhaupt nicht vorhanden.
    • Abhängigkeit vom System: Umstieg auf andere CMS schwierig, aufgrund völlig proprietärer Datenvorhaltungen. Fehler im System werden irgendwann von der freien Entwicklercommunity abgearbeitet oder auch nicht. Keine Garantie!
    • Es kann an Funktionalitäten fehlen.
    • Standardinstallationen sind meistens unzureichend (Layout fehlt etc.): Customizing ist teuer und aufwändig.
    • Einrichtungs- und Wartungsaufwand muss eingeplant werden. Man braucht Spezialisten, die evtl. Fehler ("Bugs") identifizieren können, z.B. ob es sich nur um einen Eingabefehler oder um einen echten "Bug" der CMS-Software handelt.
    • CMS müssen regelmäßig aktualisiert werden, da sie ständig weiterentwickelt und auch in Fragen der Sicherheit laufend auf aktuellem Stand (was die neuesten Bedrohungsarten betrifft) gehalten werden.
    • Open Source-Systeme kommen nicht immer für größere professionelle Internetauftritte in Frage. Lizenzpflichtige Enterprise-Systeme sind dann entsprechend teuer, noch proprietärer und aufwändiger.

      Allgemeine Anforderungen an ein CMS

      Ein CMS muss beginnend bei der Installation, über die Konfiguration bis hin zur täglichen Anwendung möglichst einfach, benutzerfreundlich, verständlich und gut dokumentiert sein. Natürlich gilt: je schneller man dabei zu einem vernünftigen Ergebnis im Web kommt, umso besser.

      Aber: die berühmt-berüchtigte "eierlegende Wollmilchsau" hat noch niemand erfunden. Es gibt sie schlicht nicht. Wer vernünftige Anforderungen hat, findet in der Regel auch das passende CMS. Extrem anspruchsvolle und ausgefallene Ansprüche können jedoch nur selten von CMS abgedeckt werden: hier ist dann entweder ein tiefer Eingriff in deren Programmcodes nötig oder man lässt sich eben gleich etwas volldynamisch programmieren (was teuer werden kann). So sehr viele CMS an Funktionsumfang und Professionalität zugelegt haben: sie werden immer Automaten bleiben. Man sollte sich also keinen Illusionen hingeben, dass es für jede Spezialanforderung schon CMS-Lösungen gibt. Und CMS-Anbieter, die diesen Anschein erwecken wollen, sind gefährlich nah an der Seriositätsgrenze. Trotzdem ist der Kriterien-Katalog an die Basisfunktionalitäten von CMS nicht zu unterschätzen und er sollte auch als Maßstab für die Auswahl dienen.

      Die wichtigsten Kriterien für die CMS-Auswahl

      Wählen Sie nicht blindlings das nächstbeste CM-System. Bei der Entscheidung für oder gegen ein CMS sollten folgende Kriterien eine Rolle spielen:

      Zukunftssicherheit

      Bevor es um Details wie Funktionsumfang etc. geht, steht an oberster Stelle die Frage, wie zukunftssicher das jeweilige CMS ist. Bei Open-Source-CMS ist der Vorteil, dass es meistens eine große und offene Entwickler-Community gibt. Gerade dann, wenn es sich um ein CMS handelt, das schon viele Entwicklungszyklen hinter sich hat, kann man davon ausgehen, dass es auch die nächsten Jahre bestehen wird. Bei Enterprise-Systemen hängt das vor allem vom Hersteller ab und da gibt es die bekannten Unsicherheiten. Andererseits muss man bei Open-Source-Projekten immer damit rechnen, dass es zu Entwicklungs-Pausen oder internen Abstimmungsproblemen gibt oder u.U. die Entwicklung komplett eingestellt wird.

      Roadmap

      Steht in engem Zusammenhang mit dem Thema Zukunftssicherheit. Schauen Sie beim Hersteller nach, wie oft neue Versionen, Patches, Bugfixes etc. veröffentlicht werden. Geschieht dies extrem häufig, ist dies nicht unbedingt ein Zeichen besonders guter Entwicklungspraxis und Stabilität. Dies insbesondere, wenn es sich um völlig unregelmäßige Updates handelt. An regelmäßigen, gut dokumentierten Updatezyklen lässt sich meistens positiv erkennen, dass das Produkt eine gewisse Reife und Professionalität hat. Wenn ein CMS seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert wurde, sollte man eher die Finger davon lassen oder zumindest nachfragen, warum das so ist.

      Bedienbarkeit

      Die Benutzerfreundlichkeit (Usability) eines CMS steht gleich an zweit-oberster Stelle im Anforderungskatalog. Was nutzt Ihnen ein CMS, wenn die Eingabe derart kompliziert ist, dass sie länger brauchen als vorher? Hier liegt der Teufel fast immer im Detail: was auf den ersten Blick nett und funktional aussieht, kann in der täglichen Arbeit plötzlich nerven, umständlich sein und wenn es nur der berühmte eine Klick zu viel ist. Deshalb gilt gerade hier - wie auch bei anderen Softwareprodukten - intensiv testen und evaluieren! Positiv ist, dass sich hier viele CMS flexibel zeigen und an die individuellen Bedürfnisse anpassbar sind. Allerdings gibt es je CMS immer ganz individuelle Grenzen, die man unbedingt kennen sollte. Außerdem: Anpassungen sind immer relativ zeitaufwändig und auch bei Open-Source-CMS meistens nicht umsonst.

      Wartungsfreundlichkeit

      Dieser Punkt wird oft völlig außer Acht gelassen: ein CMS muss laufend gewartet werden (Patches, Updates einspielen, Datenbankwartung etc.) und dies sollte mit so wenig Aufwand wie möglich von statten gehen.

      Anpassungsfähigkeit

      Jedes CMS muss große Flexibilität im Hinblick auf die Gestaltung des Internetauftritts mitbringen. Standard-Templates sind nett, genügen aber meistens nicht den Ansprüchen. Wenn für jede Anpassung Entwicklerspezialisten benötigt werden, ist das auf Dauer ein Problem.

      Barrierefreiheit

      Ist leider bei den meisten CMS noch immer keine Selbstverständlichkeit. Gerade Behörden müssen (gesetzlich) oft hohe Standards erfüllen und haben große Probleme, passende CMS zu finden. Meistens müssen hier einige Spezialanpassungen vorgenommen worden, womit wir bei dem vorhin genannten Punkt der Anpassungsfähigkeit sind.

      Stabilität

      Wenn man plant, mit einem CMS besonders komplexe, große Internetauftritte umzusetzen, ist dies eines der kritischen Punkte. Umständlich programmierte CMS, die z.B. nicht optimierte Datenbankabfragen machen, können hier bei höherer Besucherzahl und Last schlagartig in die Knie gehen. Deshalb gehört zu den Grundanforderungen: effiziente Programmierung mit möglichst kurzem und optimierten Code, sowie die Möglichkeit irgendeines CMS-seitigen Cachings.

      Performance

      Hängt eng mit dem vorhin genannten Kriterium der Stabilität zusammen: ein CMS sollte so programmiert sein, dass es nicht einen exorbitant teuren Großrechner braucht, um schnell zu sein. Dabei geht es übrigens nicht nur um die Performance auf der Frontend-Webseite, sondern auch im Backend. Wenn die Redakteure sekundenlang wartend vor der Eingabemaske sitzen, bis etwas geladen wird, kann man nicht von Benutzerfreundlichkeit sprechen.

      Ressourcenbedarf

      Ein CMS braucht nicht nur Serverressourcen (CPU, Speicher etc.) sondern auch Manpower in der Betreuung und Wartung. Der entsprechende Bedarf ist natürlich umso größer, je umfangreicher und komplexer ein CMS ist. Bei besonders großen Webauftritten wird man schon eher bereit sein, hier viel zu investieren. Aber mittlere und kleinere Online-Auftritte müssen hier oft knapp kalkulieren und den Ressourcenhunger eines CMS genau unter die Lupe nehmen. Jeder Anbieter gibt hier Minimalanforderungen an. Die Frage ist nur, ob diese für den eigenen Bedarf ausreichend sind. Man kommt also nicht umhin, diese Frage mit erfahrenen Spezialisten auszuloten. Im Idealfall nimmt man eine Testinstallation vor und führt damit einen Proof-of-Concept durch. Eine derartige Evaluierungsphase ist bei Enterprise-Systemen fast immer eine Selbstverständlichkeit und wird vom Hersteller auch meistens begrüßt. Bei Open-Source-CMS muss man dies selbst durchführen (ohne Support seitens der Entwickler). Es gibt aber auf dem Markt viele spezialisierte Dienstleister, die einem dabei behilflich sind. Natürlich scheut man oft den Aufwand. Aber besonders bei größeren und langfristig gedachten Internetauftritten kann es nach einiger Zeit zum bösen Erwachen kommen, wenn man diesen Punkt nicht beachtet hat.

      Funktionsumfang und Erweiterbarkeit

      Auch wenn Sie am Anfang nur Basis-Anforderungen haben: Schauen Sie auf den Funktionsumfang und die Erweiterbarkeit, um nützliche Zusatzfunktionen, z.B. per Extensions, nutzen zu können. Außerdem schadet es nie, in Entwickler- oder Userforen zu recherchieren, inwiefern es vielleicht aktuelle Probleme mit Zusatzfunktionen und Extensions gibt. Grundsätzlich ist es immer besser, ein CMS am Anfang so zu konfigurieren, dass nur die wirklich notwendigen Funktionen und Extensions aktiv sind. Schlanke Installationen sind in der Regel stabiler und schneller als solche, die mit hunderten von Extras vollgestopft sind. Wenn es dann auch noch eine Fülle an Erweiterungen gibt, die getestet und stabil sind: umso besser. Vorsicht vor Anbietern, die grundsätzlich versuchen Ihnen ihre eigenen Spezialentwicklungen als Zusatzfunktionen anzubieten. Das ist nicht nur oft teurer als auf fertige und kostenlose Extensions zurückzugreifen. Man macht sich dann natürlich auch von dem Dienstleister abhängig. Bei Open-Source-CMS wie Joomla oder Typo3 gibt es mittlerweile hunderte von Extensions zur Auswahl. Nicht alle sind von gleicher Qualität, aber die meisten sind kostenlos und gut dokumentiert. Spezialentwicklungen sind nur dann notwendig, wenn es keine passende Extension gibt.

      Anbieter

      Wenn man einen Dienstleister mit der Installation und Betreuung eines CMS beauftragt, sollte man natürlich auch an diesen diverse Anforderungen stellen. Z.B. sollten veröffentlichte stabile Updates und Patches grundsätzlich in Absprache vom Dienstleister installiert werden. Genauso muss ein gewisser Support und Know-how vorhanden sein, damit auf plötzlich auftretende Probleme schnell und professionell reagiert wird. Entsprechende Supportverträge und evtl. sogar Service Level Agreements (SLA) können hier langfristig viel Ärger ersparen.

      Integration

      Ein CMS sollte keine eingekapselte Insel sein, sondern Schnittstellen und Funktionen anbieten für wenigstens einfachen Datenaustausch mit anderen Systemen. Sie möchten vielleicht einen anderen Datenbank- oder Emailserver mit anzapfen. Oder es mit eigenen Applikation verknüpfen. XML ist neben dem direkten Datenbankzugriff eine typische und bewährte Schnittstelle und gehört zur Basisanforderung an ein CMS. Je flexibler ein CMS hier ist, umso besser und zukunftssicherer.

      Referenzen

      Sowohl CMS, als auch entsprechende Dienstleister sollten über aktuelle Referenzen verfügen. Vorsicht bei Referenzen, die schon Jahre zurückliegen. Sie können nicht wissen, ob das CMS immer noch auf einem entsprechenden Niveau bzw. in der aktuellen Version noch brauchbar ist.

      Anforderungen an die Suchmaschinenfreundlichkeit von CMS

      Wenn man plant, mit einem CMS besonders komplexe, große Internetauftritte umzusetzen, ist dies eines der kritischen Punkte. Umständlich programmierte CMS, die z.B. nicht optimierte Datenbankabfragen machen, können hier bei höherer Besucherzahl und Last schlagartig in die Knie gehen. Deshalb gehört zu den Grundanforderungen: effiziente Programmierung mit möglichst kurzem und optimierten Code, sowie die Möglichkeit irgendeines CMS-seitigen Cachings.

      Stabilität

      100 Prozent SEO-optimierte CMS (Content Management Systeme) "von der Stange" gibt es nicht und wird es wahrscheinlich auch nie geben. Das Thema der OnPage-Suchmaschinenoptimierung wird zwar immer stärker von den Entwicklern der CMS berücksichtigt. Es ist jedoch derart komplex, dass oft nur unvollständige Lösungen geboten werden. Wenn also ein CMS nicht von vornherein 100 Prozent SEO-kompatibel ist, muss es wenigstens die Anpassungsmöglichkeiten, notfalls per Entwicklung, bieten. Andernfalls ist angesichts der enormen Wichtigkeit von suchmaschinenfreundlichen Websites dringend von der Verwendung solcher, eigentlich veralteter CMS abzuraten. Die SEO-OnPage-Anforderungen an moderne Internetauftritte sind wie gesagt komplex und können auch hier nicht lückenlos aufgeführt werden. Dieses Thema ist ohnehin laufend in Bewegung. Es gibt jedoch ein paar grundsätzliche SEO-Kernanforderungen, die einfach gestellt werden müssen. Alles Weitere sollte immer schon während der Auswahl/Planung und der Installation/Konfiguration eines CMS mit SEO-Spezialisten abgestimmt werden. Dies umso mehr, da jeder Internetauftritt individuell für Suchmaschinen optimiert werden muss. Die Online Solutions Group GmbH kann Ihnen hier wertvolle Tipps zu verschiedenen CMS und maßgeschneidertem SEO bieten.

      Sprechende URLs

      Ein CMS, dass die einzelnen Seiten eines Internetauftritts mit parametergesteuerten URLs (z.B. …meineseite.html?id=6¶1=3¶2=7 etc.) ausliefert ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit! SEO-technisch sind sprechende URLs, vernünftige virtuelle Pfadstrukturen im URL-Baum inkl. Editiermöglichkeiten heutzutage zwingend. Wie genau das CMS zu derartigen lesefreundlichen URLs kommt, ist eher zweitrangig. Hier gibt es beispielsweise die bewährte Technologie der serverseitigen Rewrite-Rules. CMS wie Typo3 oder Joomla basieren darauf und geben auch genaue Anleitung, wie der Server diesbezüglich zu konfigurieren ist. Idealerweise baut ein CMS die sprechenden URLs selbst zusammen und entlastet somit den Server. Rewrite-Rules können nämlich bei trafficstarken Websites zur Bremse werden.

      Editiermöglichkeiten SEO-relevanter HTML-Codebestandteile

      Ein CMS muss so flexibel sein, dass es die Möglichkeit bietet, individuell je X-/HTML-Seite z.B. den -Bereich zu editieren, in dem sich wichtige Metainformationen zur Seite befinden. Gewisse Automatismen wie z.B. das automatische Befüllen des title-Tags mit der Überschrift des Artikels sind als Fallback gut. Sind sie aber nicht konfigurierbar und nicht editierbar, stellt dies eine empfindliche und unnötige Einschränkung für die SEO-Optimierung dar. Weiterhin muss das CMS bei der Eingabe von Zusatzinformationen z.B. beim Setzen von Links vom Redakteur abfragen. Viele CMS bieten hier teilweise Spezialzusatz-Extensions für SEO-Zwecke an, auch diese müssen während der Evaluierungsphase genau unter die Lupe genommen werden. Man möchte ja nicht, dass ein Entwickler einer solchen Extension es übertrieben hat und einem CMS sogenanntes Black-Hat-SEO unterjubelt. Je mehr man also selbst eingreifen kann, umso besser lässt sich individuelles White-Hat-SEO durchführen (lesen Sie zu White und Black Hat SEO auch unser diesbezügliches Whitepaper).

      Einhaltung moderner Webstandards

      Eigentlich arbeiten alle CMS mit Seitenvorlagen (Templates). Diese müssen von Anfang an aktuellen Webstandards genügen. Auch das ist SEO-relevant!

      Einbaumöglichkeit von Webstatistik-Modulen

      Ein CMS sollte den Einbau von z.B. Google Analytics-Webstatistikcodes erlauben und umfangreiche Messmöglichkeiten anbieten. Sonst ist die Erfolgskontrolle des Webauftritts inklusive der SEO-Maßnahmen nicht möglich.

      Fehlerberücksichtigung

      Ein CMS sollte so wenig Fehler wie möglich verursachen und erlauben. Dies gilt insbesondere für das Umziehen von Detailseiten: veraltete URLs müssen vom System erkannt und automatisch auf die entsprechend neue umgezogene Seite umgeleitet werden. Sollte das nicht möglich sein (Seite wurde gelöscht), muss eine ansehnliche Fehlerseite angezeigt werden, die auch inhaltlich vom Redakteur gepflegt werden kann. Nichtssagende Fehlerseiten sind die häufigsten Ausstiegsseiten (Exitpages) bei schlecht gemachten Webauftritten. Auch sollten von der Redaktion manuell eingegebene Weblinks auf Gültigkeit überprüft werden.

      Sicherheit

      CMS müssen gegenüber typischen Hacker-Attacken wie z.B. dem so genannte Cross-Site Scripting und XSS-Attacken abgesichert sein. Außerdem sollten sie z.B. per Captcha-Abfrage verhindern, dass bösartige Spamrobots unerwünschte Werbung oder schädliche Codes in Kommentar- und Kontaktformulare eintragen können. Dies ist nämlich auch aus SEO-Perspektive sehr schädlich.

      Ladezeiten

      Natürlich liegt es in vielerlei Hinsicht in den Händen der Redaktion wie groß und lang einzelne Seiten werden. Besonders Homepages und Übersichtsseiten werden leider noch viel zu oft mit Inhalten und Gimmicks derart überladen, dass sich die Seite für den Besucher extrem langsam aufbaut. Zusätzlich ist es SEO-relevant, dass das CMS grundsätzlich bei der Seitenauslieferung schnell ist (in dem es unter Umständen mit Caching arbeitet) und ganz besonders nicht mit nutzlosen HTML-Codes überfrachtet ist. Auch das Zusammenspiel mit dem Server muss so optimiert sein, dass möglichst kurze Ladezeiten entstehen.

      Verhinderung von Doppel- bzw. Mehrfach-URLs

      Das ist eine Achillesferse vieler CMS-Systeme. Aufgrund programmiertechnischer bzw. architektonischer Mängel erlauben manche CMS den Zugriff auf ein und dieselbe Seite über verschiedene URLs. Da wird z.B. bei der URL die Kleinschreibung nicht erzwungen oder umgezogene Seiten können weiterhin auch über die alte URL aufgerufen werden. Aus SEO-Sicht ist "Duplicate Content" aber sehr schlecht, da dies den PageRank verschlechtert und zur generellen Abwertung der gesamten Site führen kann. Der Redakteur ist hier oft machtlos: architektonische Fehler können nicht ohne Weiteres behoben werden.

      Automatische Generierung von robots.txt und Sitemaps

      Auch dies muss ein CMS leisten. Die robots.txt dient dazu, CMS-interne Dateien und Verzeichnisse für Suchmaschinenroboter auszusperren, da sie nur für den eigenen Betrieb notwendig sind, aber nichts in Suchmaschinen-Indizes zu suchen haben. Die Sitemap.xml hingegen dient dazu, dass dort alle veröffentlichten Seiten-URLs aufgelistet werden. So werden die entsprechenden Seiten besser gefunden. Wichtig dabei ist, dass diese Sitemaps auch immer auf dem aktuellen Stand sind, z.B. wenn ein Artikel gelöscht (offline gestellt) wurde.

      Es gibt noch zahlreiche weitere Anforderungen im Detail, die am besten mit SEO-Spezialisten anhand eines gegebenen CMS durchgegangen werden. Oft sind ja entsprechende Konfigurationen und Eingriffe möglich, um das entsprechende CMS besonders an die Suchmaschinenoptimierung anzupassen.

      Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre Anfrage.
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