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SEO Whitepaper

SEO Faktoren für Domains und Subdomains

Die Domain spielt in der Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie aus SEO-Sicht bei Domains und Subdomains speziell achten müssen.

 

 

SEO Faktoren für Domains und Subdomains

Jeder Domain wird eine IP-Adresse zugeordnet, um sie im Internet eindeutig zu identifizieren. Die IP Adresse besteht dabei aus vier Oktetts und ergeben eine bestimmte Zahlenkombination (z. Bsp. 123.343.55.666). Da es schwierig ist sich eine solche Zahlenkombinationen zu merken, wird jede IP Adresse einem DNS (Domain Name System) Server zugeordnet, der die Zahlenkombination wiederrum bei einer Anfrage in einen Domainnamen umwandelt.

SEO-optimierter Domainaufbau

Aufbau einer Domain

Jeder Domain-Name besteht aus mehreren Teilen, die man auch "Level" nennt und durch Punkte trennt. Der vollständige Name einer Domain wird als FQDN (Fully Qualified Domain Name) bezeichnet.

Aufbau einer Domain nach SEO Gesichtspunkten

Die unterschiedlichen Level:

  • Erste Ebene (Top Level Domain; .TLD)
    Die Domainendung wird häufig nach Ländern gewählt so zum Beispiel .de für Deutschland, .ch für die Schweiz, .at für Österreich. Die Endung .com wird häufig für internationale Seiten genommen. Bei den Suchmaschinen setzten sich die Länderspezifischen Domains meistens durch, so werden bei der deutschen Google Suche hauptsächlich .de Seiten an den ersten Stellen gelistet. Mit dem Webmaster-Tools Produkt von Google kann eine nicht länderspezifische TLD einem geografischen Ziel zugewiesen werden, wodurch zumindest ein bisschen gegen die länderspezifischen TLDs gewirkt werden kann.
  • Zweite Ebene (Second Level Domain)
    Hier bekommt die Internet Präsenz eine der Kreativität des Domain Besitzers überlassene Beschreibung. Der Name sollte möglichst so gewählt werden, dass die Besucher schon hier herauslesen können welche Produkte und/oder Dienstleistungen angeboten werden.
  • Dritte Ebene (Third Level Domain oder auch Subdomain)
    Ist man im Besitz einer Domain, kann man beliebig viele Subdomains anlegen und auf jeder Subdomain verschiedene Inhalte anbieten.

Erläuterung "Subdomain"

Um die Trennung unterschiedlicher Dienste und Angebote innerhalb der eigenen Domain logisch zu trennen werden Subdomains verwendet. So wird zum Beispiel für den Mailserver mail.musterseite.de verwendet und ist somit eine Subdomain der Domain musterseite.de.

Weiterhin kann man z.B. unterschiedliche Länderseiten als Subdomains einer Oberseite angeben, dieses wäre dann wie folgend aufgebaut:

de.musterseite.com
at.musterseite.com
ch.musterseite.com

oder man bindet den blog als Subdomain ein: "blog.musterseite.com".

Wichtige SEO Faktoren bei Subdomains:

  • Nur thematisch andere Bereiche sollten auf eine Subdomain ausgelagert werden
  • (Subdomains können als Ersatz von Unterordnern dienen und einfacher auf einem Proxyserver gehostet werden.)
  • Ein Teil der gewonnenen Domainstärke wird an Subdomains weitergegeben, allerdings ist die Übertragungsrate nicht so hoch wie bei Unterordnern innerhalb der Domain.
  • Um in den SERPS ein gutes Ergebnis zu erreichen sollten auch die Subdomains eine eigene Linkbuilding Struktur erhalten.
  • Beim Einrichten von Subdomains sollten Sie darauf achten, dass sie sofort Keyword optimiert sind und die Inhalte wirklich nur über einen Pfad (der Hauptdomain) erreichbar sind. Sollte der Content unter weiteren Pfaden erreichbar sein, ist es empfehlenswert eine 301 Weiterleitung einzurichten, damit kein Duplicate Content entsteht.

Wozu dienen Ordner:

Die Ordner sind ein wichtiger Bestandteil der URL-Struktur und somit sehr wichtig für die Suchmaschinen-Optimierung. Die Suchmaschinen-Crawler lesen Websites ähnlich wie Verzeichnisse und Daten auf einer Festplatte gelesen werden. Würden zum Beispiel alle Daten direkt unter den Stammdaten liegen, so würde man sich doch ganz schnell nicht mehr zurechtfinden. Die URL-Struktur Ihres Internet Auftritts sollte daher ebenfalls aufgeräumt sein. Der Inhaltliche Aufbau Ihrer Seite sollte immer auch der URL-Struktur und die Navigationsgliederung entsprechen.
Auch lässt sich mit einer ordentlichen Struktur der Bot über die Datei robots.txt besser kontrollieren. So kann man ihm zum Beispiel den Ordner /Druckdaten/ alle Printversionen der Website für den Bot ausschließen.

    Weiterleitungen

    Wenn Sie  Ihre bestehende URL-Struktur ändern, müssen Sie unbedingt die alten Webseiten, die bereits von Google indiziert wurden auf Ihre neuen Webseiten mit den entsprechenden Adressen permanent (301) weiterleiten.