Warum Google manchmal am Seitentitel spielt

Ein guter und ansprechender Seitentitel ist ein zentrales Element jeden Webauftritts: In den Suchergebnissen sorgt er für eine höhere Click-Through-Rate und mehr Besucher. Ein schlechter Meta Title hingegen lässt Suchende auf das Ergebnis Ihres Wettbewerbers klicken. Aber nicht immer zeigt Google auch exakt den Seitentitel an, der in den Metadaten hinterlegt wurde. Warum ist das so? Diese Frage beantwortet Matt Cutts im aktuellen Webmaster Help-Video.

Drei Kriterien spielen für Google bei der Wahl des Seitentitels für die SERPs eine Rolle:

  • Der Seitentitel ist relativ kurz.
  • Er beschreibt den Inhalt der Seite und der Domain.
  • Er ist relevant zur Suchanfrage.

Erfüllt der selbst erstellte Seitentitel alle diese Punkte, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Google diesen auch eins zu eins in den SERPs ausspielt. Ist er allerdings nicht zu der vom Nutzer gestellten Suchanfrage relevant, behält sich die Suchmaschine das Recht vor, diesen zu ändern. Dabei greift Google auf den auf der Webseite vorhandenen Content sowie die auf sie verweisenden Links (bzw. Linktexte) zurück. Man sollte sich daher für jede Seite gut überlegen, welche Keywords im Meta Title vorhanden sein müssen, damit der User sich ein perfektes Bild von der Seite machen kann.

Seit der Layout-Änderung der Google-Suche gilt außerdem eine neue „Regel“ für die Länge des Seitentitels – dieser sollte nicht viel länger als 55 Zeichen sein (je nach verwendeten Zeichen können es auch ein paar mehr sein). Mithilfe des Vorschau-Tools der amerikanischen Agentur „Moz“ kann man sich die Darstellung der Überschrift in den SERPs anzeigen lassen. Erscheinen hier wichtige Informationen „abgeschnitten“, sollte man einen prägnanteren Meta-Title wählen. Das Tool von „Moz“ ist verfügbar unter http://moz.com/blog/new-title-tag-guidelines-preview-tool

Vorschau-Tool Seitentitel

Hier finden Sie das Video mit Matt Cutts in voller Länge: