Von den SERPs lernen heißt ranken lernen

Google SERPsAls Suchmaschinenoptimierer vertraut man in der täglichen Arbeit zumeist auf professionelle Tools und lange Excel-Listen voller Zahlen, um eine Website in den Suchergebnissen, auf Englisch kurz „SERPs“ genannt, nach vorne zu bringen. Das ist auch richtig so. Doch oft reicht bereits ein geschulter Blick auf die SERPs zu einem Keyword, um daraus wertvolle Erkenntnisse für die Optimierung von Webseiten und Online-Shops abzuleiten. Dieser Beitrag basiert auf einem Artikel von Neil Patel im SearchEngine Journal.

Warum man von den SERPs lernen kann?

  • Die auf den SERPs präsentierten Ergebnisse zeigen, welche Contentformate Google bei einer bestimmten Suchanfrage bevorzugt.
  • Anhand der Sortierung der Suchresultate lassen sich einige Kriterien ableiten, die in Googles Ranking-Algorithmus eine Rolle spielen.
  • Einer der wichtigsten Rankingfaktoren, der Seitentitel, lässt sich auf den SERPs sofort ablesen.
  • Zur Suchanfrage relevanter Content ist sofort aus der Anzeige der Suchergebnisse ersichtlich.

Die Google-Suchergebnisse liefern einem SEO wertvolle Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten für die eigenen Seiten oder die des Kunden. Beispiele:

1.) Keywords im Seitentitel

Tippen Sie Ihr Keyword bzw. Ihre Keyword-Phrase in den Google-Suchschlitz ein und betrachten Sie die Seitentitel der  Seiten, die in den Suchergebnissen vor Ihnen auftauchen. Wie gestalten diese jeweils den Titel und warum nehmen sie damit in der Suchmaschine eine bessere Platzierung ein? Es ist zwar wichtig, das Keyword in den Titel zu integrieren, aber durch die neue semantische Suche können auch andere Begriffe Relevanz erlangen.

2.) Keywords in der URL

URLs sind nach wie vor ein wichtiger Rankingfaktor. Wenn ein Wettbewerber Sie für ein bestimmtes Keyword überholt hat, sollten Sie sich einmal seine Internetadresse genauer ansehen: Enthält die URL das Keyword und fehlt es unter Umständen in Ihrer URL? Wenn Sie beide Fragen mit „Ja“ beantworten, liegt hier möglicherweise Verbesserungspotenzial vor.

3.) Content-Formate

Je nach Art der Suchanfrage gibt die Suchmaschine unterschiedliche Content-Formate bevorzugt in den SERPs aus: Bilder, Videos etc. Gibt jemand z. B. „Infografik“ oder „Videos“ in Kombination mit einem Keyword ein, ist das Ergebnis wenig überraschend. Bei anderen Typen von Suchanfragen sollte man genau schauen, welche Art von Content Google jeweils bevorzugt.

4.) Strukturierte Daten

Wenn Ihr Wettbewerb von strukturierten Daten keinen Gebraucht macht, eröffnet sich Ihnen dadurch die Chance, diesen in den SERPs auszustechen. Es gibt viele Möglichkeiten, Ihre Website-Inhalte semantisch auszuzeichnen und durch eine entsprechende Anzeige in den Suchresultaten einen Rankingvorteil zu genießen (z. B. Videos, Termine etc.). Auf dieser Seite wird einfach erklärt, wie strukturierte Daten funktionieren.

5.) Beschreibungstexte

Beschreibungstexte nicht wichtig für SEO? Von wegen! Die Meta-Description hat sehr wohl einen Einfluss auf das SEO Ihrer Seiten. Denn: Sie beeinflusst die Klickrate und je häufiger eine Seite aufgerufen wird, desto besser für das Ranking. Doch dafür müssen die Beschreibungstexte auch ansprechend verfasst werden. Sehen Sie sich daher genau die Gestaltung der Beschreibungen der bestplatzierten Webseiten an.

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