Online-Shops: Wie ein Produkt präsentieren, das nicht mehr verfügbar ist

Online Shops

Shopbetreiber kennen das Problem: Wie zeigt man in einem Online-Shop Produkte an, die aktuell nicht verfügbar sind?  Lässt man die Produktseiten einfach so stehen wie sie sind, löscht man sie oder leitet Interessenten auf ein ähnliches Produkt weiter? Im neuesten Webmaster Help Video beantwortet Matt Cutts diese Frage eines Users.

Laut Cutts hängt die Lösung davon ab, wie groß der Shop ist und wie lange Produkte dort in der Regel verfügbar sind.

  • Bei sehr kleinen Shops solle man User auf ein ähnliches Produkt weiterleiten, das für sie möglicherweise auch interessant sei.
  • Bei mittelgroßen bis großen Shops mit Hunderten von Produkten sei es empfehlenswert, die Produktseiten einen 404-Statuscode zurückgeben zu lassen, damit sie aus dem Index entfernt würden.  Ansonsten verschaffe man potenziellen Käufern eine frustrierende User Experience. Anders sieht es allerdings aus, wenn das Produkt nur vorübergehend nicht auf Lager ist. Hier solle man die Produktseite aktiv lassen und einen Hinweis auf die Wiederverfügbarkeit des Produkts geben.
  • Bei sehr großen Shops, bei denen ständig Produkte ausliefen, sei der Einsatz des Metatags „Unavailable After“ sinnvoll. Dieses teilt Google mit, dass die entsprechende Seite nach einer gewissen Zeit aus dem Index genommen werden soll. Als Beispiel nennt Cutts Craigslist.com.

Die Empfehlung von Cutts bezüglich der 404-Behandlung von nicht mehr vorhandenen Produkten hat in der SEO-Szene geteiltes Echo ausgelöst: Nicht wenige – und auch wir als OSG – empfehlen vielmehr eine 301-Weiterleitung auf die Kategorieebene des entsprechenden Produkts.

Hier sehen Sie das Video mit Matt Cutts in voller Länge:

 

Bild oben: © cirquedesprit – Fotolia.com