Meta-Daten: Google ist gut, Kontrolle ist besser

Titel und Beschreibungstext eines Webauftritts, die in den Google-Suchergebnissen für eine beliebige Suchanfrage erscheinen, sind der Schlüssel, um in der wohlsortierten Google-Welt bei den Usern überhaupt Beachtung zu finden. Darum sollte man beim Erstellen dieser sogenannten Meta-Daten mit äußerster Sorgfalt vorgehen und besser nichts dem Zufall bzw. den Suchmaschinen überlassen. Erst im Mai hat Google im Rahmen seiner monatlichen Änderungen am Ranking-Algorithmus die automatische Seitengenerierung bei zu langen Seitentiteln „verbessert.“ Das Motto muss also lauten: Google ist gut, Kontrolle ist besser.

In der Praxis sind zwei Situationen denkbar, in denen Google bei der Ausgabe der Meta-Daten korrigierend einschreitet:

  • Title und Description wurden vom Website-Betreiber überhaupt nicht eingepflegt.
  • Es sind zwar für jede Seite die Meta-Daten vorhanden (und z. T. auch nach allen Regeln der SEO-Kunst optimiert), allerdings stuft Google diese für eine beliebige Suchanfrage, die das Thema der Webseite betrifft, als nicht relevant genug ein.

In beiden Fällen bastelt sich Google aus dem vorhandenen Material, sprich den auf der Website im Quelltext vorhandenen Zeichen einen eigenen Google-optimierten Titel und Beschreibungstext, der manchmal sehr unschön aussehen kann und die Klicks auf ein Suchergebnis dadurch nicht nach oben sondern in den Keller gehen.

Deshalb sollte es zum SEO Routine-Check gehören, die Anzeige der Suchergebnisse zumindest für die wichtigsten Keywords und Keyword-Kombinationen sowie den eigenen Brand im Auge zu behalten und hier gegebenenfalls – soweit möglich – korrigierend einzugreifen.

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