Google Sprachsuche: Sage mir, was du suchst und ich zeige dir, was es gibt

Google Voice Search
Haben Sie schon das Mikrofon-Symbol rechts im Suchschlitz bemerkt, wenn Sie mit Google Chrome durchs Netz gesurft sind? Wenn Sie darauf klicken, können Sie in das integrierte Mikrofon Ihres Computers oder Laptops sprechen und Google sucht sofort nach dem gewünschten Begriff: Google Voice Search nennt sich diese Neuerung. Diese ist aber nur für den Google-Browser ab Version 27 verfügbar.

Google Voice Search

Vorteile der Voice Search

Google ist bestrebt, die Suche für den Nutzer immer schneller und besser zu machen.  Diesem Ziel dient auch die Voice Search der Suchmaschine. Folgende Vorteile bietet die Sprachsuche gegenüber der herkömmlichen Tipp-Suche:

  • Schwierig zu schreibende Suchphrasen

„Desoxyribonukleinsäure“? Rhododendron? Portemonnaie?  Dank Google Voice Search müssen Sie sich um die korrekte Schreibweise eines Begriffs keine Gedanken mehr machen.

  • Lange Suchanfragen

Bei langen Suchwörtern wie „Umsatzsteuervoranmeldung“ oder „Einkommensteuervergünstigungen“ spart man sich unter Umständen wertvolle (Milli-)Sekunden.

  • Suchen ohne Tippen

Wie oft kommt es vor es, dass man in einer Situation ist, wo man die Hände nicht frei hat, aber dennoch eine Information von Google bräuchte, zum Beispiel bei der Gartenarbeit oder beim Essen?

Hier das offizielle Produktvideo von Google zur Sprachsuche:

Fazit

Aus Usability-Sicht ist die Sprachsuche sicher eine tolle Sache und sie weist den Weg in die Zukunft, wenngleich sie noch nicht ausgereift ist, wie einige Blogger berichten. So weiß die Spracherkennung mit einigen Begriffen nichts anzufangen, außerdem kommt es öfters zu Serverproblemen.  Außerdem kann Google in Deutschland – im Gegensatz zu den USA – auch noch nicht auf eine gestellte Frage antworten. Ein richtiger Dialog zwischen Mensch und Suchmaschine (Beispiel: „Wie ist das Wetter heute?“ – „In München scheint die Sonne und die aktuelle Temperatur beträgt 30 Grad Celsius“) ist demnach noch Zukunftsmusik.

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