Google: Sperren von CSS und Javascript führt zu schlechteren Rankings

CSS und Javascript

Google hat eine Änderung an den technischen Richtlinien für Webmaster vorgenommen: Das Blockieren von Javascript- und CSS-Dateien fürs Crawling kann künftig einen negativen Einfluss auf das Ranking einer Website haben, schrieb Pierre Far.

Die Hauptaussage des Google-Mitarbeiters:

„Wenn das Crawling von JavaScript-oder CSS-Dateien in der robots.txt-Datei einer Website nicht erlaubt wird, hat das unmittelbar Auswirkung auf die Präsentation und Indexierung der Inhalte durch unsere Algorithmen aus und kann zu schlechteren Rankings führen.“

Der Hintergrund ist, dass die Zeiten, in denen der Googlebot auf Javascript- und CSS-Dateien keine Rücksicht nahm, längst vorbei sind. Die Suchmaschine will nicht mehr nur reinen Text analysieren, sondern darüber hinaus auch die Optik und Anordnung der Elemente eines Webauftritts auswerten. Und wer durch das Sperren von Javascript und CSS Google bei dieser Arbeit behindert, wird langfristig durch schlechtere Platzierungen in den Suchergebnissen bezahlen müssen.

Über die Funktion “Abruf wie durch Google” (unter “Crawling”) in den Google Webmaster-Tools besteht die Möglichkeit, nicht nur den HTML-Code, den Google zu Gesicht bekommt, nachzuvollziehen. Man sieht außerdem, wie der Googlebot die Seite rendern würde. Außerdem gibt die Suchmaschine einen Hinweis, wenn Javascript- oder CSS-Ressourcen blockiert werden.

Bild oben: © awesomephant – Fotolia.com

 

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