Google beantwortet wichtige Fragen zum Thema Authorship

Fragen zum Thema Authorship

Google nutzt Authorship-Markup für die Anzeige von Autorenbildern in den Suchergebnissen. Nutzer sollen dadurch unterstützt werden, gute Inhalte im Internet zu finden, Autoren können sich in Ihrem Fachgebiet so Autorität aufbauen.  Wie man mit seinem Konterfei in die Suchergebnisse von Google kommt, zeigt dieser Artikel. In einem aktuellen Beitrag im Webmaster Central Blog beantwortet Google nun einige häufig gestellte Fragen zur Nutzung dieses Features:

1.) Auf welchen Seiten darf rel=“author“ verwendet werden?

Nach Google erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Autoren-Bild in den Suchergebnissen angezeigt wird, wenn die Seiten, auf denen das Authorship-Markup eingebaut wurde, folgende Kriterien erfüllen:

– Die Seite enthält einen Artikel, der von einer Person geschrieben wurde – und ist keine reine Artikelliste. Auch sollte sich der Autor auf der Seite nicht häufig ändern.

– Die Seite besteht hauptsächlich aus Content, der von einer Person verfasst wurde.

– Der Name des Autors muss auf der Seite genannt werden. Dieser muss mit dem Namen im Google+ Profil identisch sein.

Authorship Florian Müller

 
 
 
 
 

2.) Kann auch ein Unternehmens-Maskottchen ein Autor sein und mit einem Bild in den Suchergebnissen erscheinen?

Google betont, dass man Menschen als Artikel-Autoren hervorheben möchte – und keine Maskottchen. Darum sollte man Inhalte mit einem privaten Profil und nicht mit der Google+ Seite eines Unternehmens verbinden.

3.) Wenn ein Artikel in zwei verschiedenen Sprachen zur Verfügung steht, z. B. in Englisch (example.com/en/artikel1.html) und Französisch (example.com/fr/artikel1.html): Sollte man hier die Seiten mit zwei unterschiedlichen Google+ Profilen in der jeweiligen Sprache verbinden?

Google empfiehlt, in diesem konkreten Szenario nur auf ein Google+ Profil in der gewählten Sprache des Autors zu verlinken.

4.) Ist es möglich, zwei Autoren für einen Artikel in den Suchergebnissen erscheinen zu lassen?

Nein. Aktuell kann nur ein Autor pro Beitrag in den SERPs angezeigt werden.

5.) Wie kann ich Google daran hindern, das Autorenbild in den Suchergebnissen anzuzeigen?

Hier gibt es drei Alternativen:

– Man macht sein Google+-Profil in den Suchergebnissen unsichtbar.

– Man entfernt den Link auf die entsprechende Website im Google+ Profil.

– Man entfernt das Markup aus dem Quellcode seines Webauftritts.

6.) Was ist der Unterschied zwischen rel=author und rel=publisher?

rel=publisher hilft Unternehmen beim Branding in den Suchergebnissen, indem von der Startseite aus auf die Google+ Unternehmensseite verlinkt wird. Bei rel=author hingegen verbindet eine Person selbst geschriebene Beiträge auf einer Website mit dem persönlichen Google+-Profil.

7.) Kann man Authorship-Markup auch auf Produktseiten einsetzen, wenn z. B. ein Mitarbeiter die Beschreibungstexte erstellt hat?

Google rät davon ab, auf Produkt-Übersichtsseiten und Produktseiten Authorship-Markup zu verwenden. Ein Autorenbild in den Suchergebnissen soll laut Suchmaschine auf Seiten hinweisen, die eine Meinung kundtun oder ein Thema analysieren – und das ist auf besagten Seiten eher weniger der Fall. Allerdings: Auf einer Seite, auf der zwei Produkte vergleichend gegenübergestellt werden und die auch kommentierbar ist (z. B. ein Testbericht), wäre der Einsatz von Authorship denkbar.

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