Die 5 häufigsten Fehler im E-Commerce SEO

E-Commerce SEODer Onlineshop ist ein wichtiger, in vielen Fällen sogar der einzige Vertriebskanal von Handelsunternehmen. Umso wichtiger ist es daher, von der eigenen Zielgruppe gefunden zu werden – und das möglichst schnell und im Idealfall vor allen Mitbewerbern. Das macht Investitionen in gelungenes E-Commerce SEO erforderlich. Fehler sollten dabei möglichst vermieden werden. Grund genug, nachfolgend die fünf häufigsten Fehler bzw. Fehlerquellen aufzuzeigen.

1. Duplicate Content – doppelte Inhalte vermeiden

Gerade beim E-Commerce SEO zeigt sich, dass der leichteste Weg nicht immer auch der beste sein muss. Auch wenn die Informationen, die auf der eigenen Seite präsentiert werden sollen, schon auf unzähligen anderen Webseiten vertreten sind, sollten diese nicht einfach kopiert werden. Bequemlichkeit ist bei der Erstellung von Inhalten gänzlich unangebracht, denn die Suchmaschinen – allen voran Google – prüfen genau, ob ein Dokument, ein Text oder auch nur eine Textpassage bereits woanders im Netz zu finden ist. Das Ergebnis: Ein schlechteres Ranking. Abhilfe schafft Unique Content, also eigens für die Webseite erstellter und damit einzigartiger Inhalt.

2. Falscher Umgang mit nicht verfügbaren Produkten

Ein vorübergehend nicht mehr verfügbares Produkt muss noch lange nicht von der Webseite verschwinden, denn das könnte in mehrerlei Hinsicht negative Auswirkungen haben. Ein Suchergebnis, für das keine entsprechende Seite existiert, enttäuscht potenzielle Kunden, die nach genau diesem Produkt suchen. Wird die Seite dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder online gestellt, muss sie von den Suchmaschinen neu gelistet werden. Das kann dazu führen, dass sie mithilfe der bisherigen Suchbegriffe nicht mehr oder nicht mehr so schnell gefunden wird. Für ein nachhaltiges E-Commerce SEO ist es daher besser, die Seite im Netz zu belassen und das Produkt mit einem entsprechenden Vermerk zu versehen.

3. Ein Produkt – mehrere Kategorien

Besucher sollen sich auf der Webseite schnell zurechtfinden. Ist ein Produkt in zu vielen Kategorien vertreten, kann dies den Nutzer verwirren. Vor allem dann, wenn die URL den Kategorienamen enthält, sollten Produkte stets nur einer Hauptkategorie zugeordnet werden.

4. Falsche Keywords

Im Rahmen des E-Commerce SEO sollte das eigene Unternehmen sollte stets mit den richtigen Suchwörtern in Verbindung gebracht werden. Sogenannte Longtail-Keywords, die z.B. aus Produkt und einer wichtigen Produkteigenschaft bestehen können, sind dabei behilflich. Die Keywordoptimierung erfordert eine intensive Recherche, um herauszufinden, welche Wörter sich am besten in einen sinnvollen Zusammenhang bringen lassen.

5. Einsatz von Standard-Metadaten

Standard-Metadaten generieren Duplicate Content bei Titel, Keywords und Meta-Descriptions und sollten möglichst vermieden werden, da diese zu einer schlechteren Einstufung bei Google führen können. Die richtige Strategie beim E-Commerce SEO ist es auch hier wieder, sich von der Masse abzuheben und einzigartige Inhalte zu schaffen.

 

Bild oben: © Rawpixel – Fotolia.com