Landingpages im SEM: Wie Sie Besucher zur Conversion führen

Landingpages im SEM

Sie haben erfolgreich eine AdWords Kampagne gestartet, Ihre Anzeige hat das Interesse des Nutzers geweckt und ihn auf Ihre Website geführt. Nun liegt es an der Landingpage, dass der Besucher das tut, wofür Sie ihn auf die Seite geholt haben. Das Optimierungspotenzial auf der Landingpage ist häufig höher als das bei der Optimierung innerhalb der Kampagnen. Die Herausforderung hierbei besteht darin, den User nicht gleich zu verlieren, sondern direkt und überzeugend zur Conversion zu führen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Qualität der Zielseite, die sich aus mehreren Komponenten zusammensetzt. Diese Kriterien sollen nun im Einzelnen betrachtet werden:

1.) Thematischer Zusammenhang und Relevanz zwischen Keyword, Anzeige und Landingpage

Zum einen ist es wichtig, dass die Begriffe aus der Suchanfrage des Users auch im Anzeigentext zu finden sind. Es erhöht die Relevanz der Anzeige aus Kundensicht – der Besucher ist sicher, dass er nach dem Klick auf der richtigen Seite landen wird.

Zum anderen sollten Sie  darauf achten, dass das Keyword, über das Sie den Nutzer für Ihre Seite gewonnen haben, auch tatsächlich auf der Landingpage wiederholt wird – am besten in der Überschrift und im Text. Lotsen Sie Besucher über Keywords auf Ihre Seite, die nicht zur Zielseite passen, so steigt höchstwahrscheinlich die Absprungrate – der Besucher kommt auf eine für ihn irrelevante Seite und geht ohne weiteren Klick, somit sinkt die Qualität der Landingpage.

2.) Form und Struktur der Landingpage

Achten Sie bei der Gestaltung Ihrer Landingpage auf folgende Kriterien:

  • Die Zielseite soll eine klare Struktur und einfache Navigation aufweisen.
  • Wichtigen Informationen sollen sich im oberen Bereich der Website befinden um unnötiges Scrollen zu vermeiden. Beworbene Produkte sollen für den User schnell und einfach zu finden sein.
  • Kurze und präzise Sätze, Absätze und Auflistungen machen Ihre Seite übersichtlicher und helfen dem Nutzer sich schneller zu Recht zu finden.
  • Verwenden Sie eindeutige Call-to-Action Buttons: sowohl auf der Landingpage als auch auf weiteren Seiten des Conversion-Prozesses erwartet der Besucher klare Anweisungen, was ihn im nächsten Schritt erwartet.  Mit welcher Handlungsaufforderung Sie es schaffen, die meisten User zur Ausführung gewünschter Handlung zu bewegen, können Sie durch A/B Testing herausfinden.
  • Präsentieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen aus Kundensicht und teilen Sie dem Nutzer mit, warum er es bei Ihnen erwerben soll. Zeigen Sie den Kundennutzen und Mehrwert  des Angebots.

3.) Ladezeiten

Auch durch Ladezeiten wird die Qualität der Landingpage stark beeinflusst. Im Durchschnitt akzeptiert der User Ladezeiten von ca. 3 Sekunden. Lädt die Seite länger, bricht der Nutzer den Ladevorgang meistens ab. Sehen Sie sich hierzu die Auswertung einer AdWords Kundenkampagne an:

Tabelle Ladezeiten Website

Dieses Beispiel bestätigt folgenden Zusammenhang: Je länger die Ladezeiten sind, desto geringer ist die Conversion-Rate und umso höher der CPO. Beobachten Sie also stets die Ladezeiten Ihrer Website und gewinnen Sie dadurch mehr Kunden.

Fazit:

Die Landingpage soll einen klaren Bezug zu Keyword und Anzeige haben, relevante Inhalte bieten sowie transparent und nutzerfreundlich sein. Als wichtiger Faktor fließt zudem die Ladezeit in die Qualitätssicherung der Zielseite mit ein. Erfüllen Ihre Landingpages all diese Anforderungen? Wenn nein, dann wird es höchste Zeit, hier zu handeln, um keine wertvollen Conversions zu verlieren. Sie benötigen professionelle Unterstützung? Gerne  helfen wir von der OSG Ihnen bei der Conversion Optimierung Ihrer Zielseiten.

Bild: © Dejan Novakovic – Fotolia.com