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Single-Page Websites und SEO: Passt das zusammen?

Single Page Layout

Single Page Layout

Keine Frage: Single-Page Websites, die Besuchern alle relevanten Informationen auf einer Seite anbieten, sind im Kommen. Sie sehen nicht nur cool aus, sondern eignen sich auch besonders gut für Seiten, die Storytelling betreiben möchten. Das schier endlose vertikale Scrollen stellt heutzutage kein Argument mehr gegen das moderne Design dar. Aber wie macht sich das Single-Page-Design in puncto SEO? Kann man einen One-Pager auch zum Ranken bringen?

Diese Frage stellte sich Tom Schmitz in einem Beitrag auf Search Engine Land. Er nahm die Vor- und Nachteile einer Website, die sich des Single-Page-Layouts bedient, unter die Lupe.

Vorteile:

  • Alle eingehenden Links verweisen nur auf eine einzige Seite, dadurch wird deren Autorität gestärkt.
  • Hohe Relevanz der Single-Page Website für das Hauptkeyword.

Nachteile:

  • Es wird schwierig, kontinuierlich Links für frische Inhalte zu bekommen.
  • Keyword-Verwässerung bei Nebenkeywords
  • Mögliche Crawling-Probleme aufgrund von Javascript

Welchen Rat kann man nun Personen geben, die einen Single-Page Webauftritt planen? Achten Sie insbesondere auf folgende vier Punkte:

1.) Planen Sie jeden Content-Abschnitt auf Ihrer Seite so, als würde er eine eigene Unterseite darstellen (Wahl des Seitenkeywords, Überschrift, Alt-Attribut sowie weitere SEO-Signale).

2.) Zeichnen Sie die verschiedenen Content-Bereiche mit <div> aus. Beispiel:

<div id=“tische“> … Inhalt …</div>
<div id=“stuehle> … Inhalt …</div>

3.) In der Regel ist das <h1>-Tag nur einmal pro Seite zu vergeben. Im Falle einer Single-Page-Website jedoch erhält jeder Content-Bereich eine eigene <h1>-Überschrift spendiert.

4.) Markieren Sie die Content-Abschnitte mit Sprungmarken, auf die von der Hauptnavigation aus mit Links verwiesen wird.

Fazit: Ein One-Page-Design kann Usern eine tolle Nutzererfahrung bieten. Es eignet sich allerdings eher für Kampagnen-Webseiten als für langfristige Projekte. Wer aktuell eine Website mit mehreren Unterseiten besitzt, sollte nicht auf ein Single-Page Design wechseln, rät Schmitz in seinem Artikel.

Bild oben: © z_amir – Fotolia.com

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