Internet World 2014: Die richtige Videostrategie mit YouTube

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Zum 19. Male öffnete die Internet World bei der Messe München am 25. und 26. Februar wieder Ihre Pforten für Aussteller und Fachbesucher, die sich zu den neuesten Entwicklungen und Trends im E-Commerce und Online Marketing informieren wollten – in diesem Jahr übrigens mit 6000 Quadratmeter zusätzlicher Ausstellungsfläche. Neben der Ausstellung konnten auf fünf Infoarenen in der Messe mehr als 100 spannende Vorträge verfolgt werden.

Am zweiten Tag sprach Thorsten Rothenpieler in der Infoarena IV in Halle B1 unter anderem über Videostrategien mit YouTube und wie Unternehmen die Video-Plattform richtig einsetzen, um in der Google-Suche mehr Klicks einzuheimsen.  Unternehmen setzen Videos im Alltag in vielfältiger Weise ein, z. B. als Image-, Produkt- oder Recruiting-Videos.

Dass Bewegtbilder gerade für Online-Shops wichtig sind, untermauerte er mit Zahlen aus einer Umfrage: Demnach halten 92 % der Käufer visuelle Inhalte für einen wesentlichen Faktor bei ihrer Kaufentscheidung. Er wies aber auch auf einige Schwierigkeiten und Probleme im Zusammenhang mit der Nutzung von YouTube hin.

  • 50 % der europäischen Unternehmen sperren YouTube für ihre Mitarbeiter. Agiert man im B2B-Bereich, ist es so schwierig, die Zielgruppe zu erreichen.
  • Viele Videos in Deutschland werden von der GEMA geblockt.
  • Vor der Verwendung von YouTube sollte man sich genauestens mit den Themen „Nutzungsrecht“ und „Datenschutz“ befassen. So wissen zum Beispiel viele nicht, dass durch das Hochladen eines Videos auf YouTube eine weltweite Lizenz für dessen Nutzung an die Videoplattform selbst sowie alle User geht.

Weiter gab Rothenpieler einige Tipps, worauf man in Sachen SEO bei YouTube achten sollte:

– Kein Duplicate Content erzeugen! Veröffentlicht man das Video zunächst auf YouTube und lädt es dann auf der eigenen Website hoch, wird man immer hinter dem Google-Videoportal ranken. Daher sollte die Erstveröffentlichung nicht auf externen Portalen, sondern auf der eigenen Seite stattfinden.

Video Sitemap erstellen: Die Datei im XML-Format hilft Google beim Indexieren des eigenen Video-Contents.

– Die Video-URL sollte sprechend sein und die jeweiligen Keywords enthalten.

– Wichtig sind auch ein aussagekräftiger Title und eine Beschreibung für das YouTube-Video.

Video-Thumbnails sind King, wie Eye-Tracking-Studien zeigen würden, so Rothenpieler. Würde man alle gemachten Vorschläge beherzigen, könne man in den Google-Suchergebnissen mit einem Video-Snippet neben dem eigenen Resultat erscheinen und dadurch Aufmerksamkeit und Traffic auf den eigenen Webauftritt lenken.