Google Social Search

Schon seit mehreren Monaten ist das neue Feature „Google Social Search“  auf der englischen Version von Google eingebettet und aktiv. Dieses Feature blendet dem User bei Suchanfragen auch Ergebnisse seiner virtuellen Freunde ein.

Social Search im Social Circle

Social Search ist hierzulande noch nicht vielen Leuten ein Begriff. Seit Januar dieses Jahres ist Social Search in der Beta-Version auf Google.com verfügbar, und ermöglicht es relevante Inhalte eures Social Circles in den Suchergebnissen anzuzeigen. Mit Social Circle sind die Menschen gemeint die du über Google Buzz oder Gmail kennst oder mit denen du über den Google Reader verbunden bist. Google sucht aber auch in anderen Netzwerken wie Friendfeed, Twitter oder ganz einfach bei Weblogs deiner Freunde. Wer Google kennt den wundert es nicht dass sogar Inhalte von Freunden deiner Freunde in den Suchergebnissen auftauchen.

Maureen Heymans, Technical Lead, erklärt die Features von Google Social Search:


Was können wir erwarten?

In den letzten Jahren ist durch diverse Netzwerke (Buzz, Facebook, etc.) unglaubliche viel “Social Content” entstanden. Google versucht jetzt genau diesen Content nutzbar zu machen, ihn in den Suchresultaten einzubauen. Im Grunde macht Google dass was Menschen schon seit Jahrhunderten machen – Freunde fragen. Und was unsere Freunde berichten oder empfehlen ist für uns vertrauenswürdig.

Die Nachteile dieser „sozialen Suche“ werden allerdings erst bei genauerem Hinschauen erkennbar. Zum Einen sind die Kontakte in Buzz oder Facebook nicht alles nur Freunde, sondern auch entfernte Bekannte, Arbeitskollegen oder Familie. Google erkennt dass man eine digitale Verbindung zu diesen Personen hat, kann aber nicht einschätzen wie hoch die Qualität dieser Verbindungen ist, also wie gut man befreundet ist oder wie relevant die Interessen meiner Kontakte bei einer Suchanfrage wirklich für mich sind.
Zum Anderen könnte man sich vorstellen dass Google  Themen oder Suchergebnisse, die in meinem Freundeskreis keine Relevanz haben, von den Ergebnissen ausgrenzt. Ganz nach dem Motto „Was Deinen Freunden nicht gefällt – gefällt Dir auch nicht!“