Fünf Gründe, warum Ihr Unternehmens-Blog nicht wie gewünscht läuft

Schlechte Blogbeiträge

Läuft der eigene Unternehmens-Blog nicht wie geplant? Lassen die Besucherzahlen zu wünschen übrig? Keine Ahnung, was falsch läuft? Wir nennen Ihnen fünf Gründe, warum Ihr Blog nicht läuft und wie Sie die Probleme in den Griff bekommen.

 

  • Es werden nur sporadisch Beiträge veröffentlicht: Um ein echte Beziehung zur Leserschaft aufzubauen, reicht es nicht aus, lediglich alle paar Wochen einen Artikel zu veröffentlichen – oder wenn man gerade Lust dazu hat. So werden die Leser nicht zu treuen Stammlesern. Bei der OSG publizieren wir zum Beispiel mindestens zwei Artikel pro Woche auf unserem Agenturblog. Lösung: Erstellen Sie einen Redaktionsplan, in dem Sie Themen, Autoren und Fertigstellungstermine klar kommunizieren. Dieser Plan ist natürlich nicht in Stein gemeißelt, aber er dient Ihnen zumindest als grobes Gerüst, um im oft hektischen Arbeitsalltag nicht jedesmal neu über eine Idee für einen Blogpost nachdenken zu müssen.
  • Stellen Sie das eigene Unternehmen nicht ständig in den Mittelpunkt: Der größte Fehler, den man als Corporate-Blogger machen kann ist, in den Artikeln des Firmen-Blogs das Unternehmen, seine Produkte oder Dienstleistungen zu sehr in den Mittelpunkt zu stellen und zu viel Selbstbeweihräucherung zu betreiben. Lösung: Erstellen Sie Content, der Ihre Leser im Alltag weiterbringt, der ihnen hilft, Probleme zu lösen. Wenn Sie Werbung für die eigenen Produkte machen, sollte diese auch geschickt „verpackt“ werden (z. B. in eine Fallstudie).
  • Sie haben nicht das Talent zum Schreiben: Nicht jedem Menschen ist das Talent zum Schreiben in die Wiege gelegt. Wenn das auch bei Ihnen der Fall sein sollte, lassen Sie lieber die Finger von einer Karriere als Blog-Autor. Ansonsten sind möglicherweise langweilige und unstrukturierte Blogposts das Ergebnis. Lösung: Delegieren Sie das Verfassen von Blogbeiträgen lieber an Personen, die andere mit ihrer Schreibe zu begeistern wissen und über einen guten Ausdruck sowie gute Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse verfügen.
  • Die Kommentarfunktion ist deaktiviert oder es wird nicht auf Kommentare geantwortet: Wenn ein Leser sich die Zeit nimmt, sich mit dem Inhalt eines Artikels auseinanderzusetzen und einen Kommentar verfasst, dann gebietet es nicht nur die Höflichkeit, auf diesen auch zu antworten. Ansonsten fühlt sich der Kommentarschreiber nicht entsprechend gewürdigt und lässt Ihren Blog beim nächsten Mal links liegen. Lösung: Wenn Ihnen in einem Kommentar zu einem Blogpost eine Frage gestellt wird, versuchen Sie diese zu beantworten – auch wenn die Frage möglicherweise kritisch sein sollte. Selbst wenn keine Frage gestellt wurde, kann man sich bei längeren Kommentaren dennoch für den Beitrag bedanken und weitere Denkanstöße in die Debatte einbringen.
  • Die Beiträge sind mit SEO-Keywords gespickt: Natürlich sollten Sie auch bei der Erstellung Ihrer Blogbeiträge an SEO denken und sich über das oder die richtige(n) Keyword(s) im Vorfeld Gedanken machen. Aber es darf darunter auf keinen Fall die Lesbarkeit für den Blogbesucher leiden. Lösung: Schreiben Sie zunächst Ihren Blogbeitrag ohne SEO-Hintergedanken einfach herunter und kümmern Sie sich erst im Nachhinein um die Optimierung des Artikels mit Keywords an zentralen Stellen im Text (Überschrift, erster Absatz etc.). Wenn ein Keyword von Ihrem Gefühl her aber nicht passt, dann lassen Sie es weg.

Wenn Sie sich die oben genannten Ratschläge zu Herzen nehmen und interessanten, informativen Content erstellen, den Ihre Leser auch gerne auf Facebook, Twitter & Co. teilen, wird der Erfolg Ihres Unternehmens-Blogs nicht lange auf sich warten lassen.

Bild oben: © luismolinero – Fotolia.com

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