10 Meilensteine der Google-Suche seit 2004

Die Suchmaschine Google hat allein im letzten Jahr 890 Änderungen an der Google-Suche vorgenommen, wie Google-Ingenieur Amit Singhal auf Google+ verrät. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Börsengangs von Google teilt er den Nutzern auch seine persönlichen Highlights mit. Hier die 10 Meilensteine der Google-Suche seit 2004:

1.) Autocomplete: Die Autocomplete-Funktion (Google Suggest) hilft Nutzern dabei, ihre Suchanfrage zu formulieren, ehe sie diese komplett eingegeben haben. Das ist zum Beispiel nützlich, wenn man sich von einer prominenten Person nur den Vornamen merken konnte. Wie hieß gleich noch mal der ehemalige Wirtschaftsminister, der über eine Plagiatsaffäre stolperte: Karl-Theodor … genau: „zu Guttenberg“.

Google Suggest

 

 

2.) Übersetzungen: Vor 10 Jahren noch in der Beta-Phase, lassen sich mit Hilfe von Google Translate Übersetzungen in 80 Sprachen vornehmen. Tag für Tag werden 1 Milliarde Übersetzungen realisiert. Nachfolgend haben wir einfach mal den Satz „Die Google-Sprachsuche ist wirklich eine tolle Erfindung“ blitzschnell ins Finnische übersetzt.

Google Übersetzung

 

 

 

3.) Wegbeschreibung und Verkehr: Einst konnte man mit Google nur nach Webseiten suchen, mittlerweile ist die Suche auch in der realen Welt angekommen. Dank Google Maps kann man Google konsultieren, wenn man von A nach B fahren muss und erhält als Ergebnis eine detaillierte Wegbeschreibung, egal ob man zu Fuß, mit dem Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist.

Google Maps

 

 

 

 

 

 

4.) Die Sprachsuche: Heutzutage muss man nicht mehr mühsam eine Suchanfrage in sein Smartphone tippen, wenn man gerade unterwegs ist. Sprechen Sie mit Google wie mit Ihren Freunden – die Google Sprachsuche, die in 38 Sprachen funktioniert, macht es möglich. Anstatt „Wetter Chicago“ fragt man einfach: „Ok, Google. Werde ich morgen einen Schirm benötigen?“

5.) Mobile Endgeräte: Google hat sein Hauptprodukt „Suche“ auch an unterschiedliche mobile Endgeräte angepasst. Egal, ob man mit einem Smartphone, iPad oder seiner Uhr unterwegs ist, immer erhält man die passenden Informationen und Antworten geliefert.

6.) Knowledge-Graph: Der Knowledge Graph ist der Beweis dafür, dass die Suchmaschine heute nicht mehr allein Wörter (sog. „strings“) analysiert, sondern versucht, Zusammenhänge zwischen Objekten in der realen Welt (sog. „things“) zu erfassen. Stellen Sie Google einmal folgende Frage: „Wie alt ist Angela Merkel?“ Anstatt Webseiten, die die exakte Suchphrase enthalten, geliefert zu bekommen, präsentiert Google jetzt gleich prominent die Antwort in den Suchresultaten.

Knowledge Graph Merkel

 

 

 

 

 

7.) Universal Search: Ganz am Anfang lieferte Google als Antwort auf eine Suchanfrage nur Textlinks aus. Aber bald stellte sich heraus, dass manchmal die beste Antwort nicht nur aus Text besteht. Zum Beispiel möchte man zu der Anfrage „Emmy Verleihung 2014“ nicht nur Textlinks aufgelistet bekommen, sondern zum Beispiel auch aktuelle Zeitungsnews sowie Bilder.

Google Universal Suche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8.) Infos für einen selbst: Angenommen, Sie haben einen Flug gebucht und eine E-Mail-Bestätigung in Ihrem Gmail-Postfach liegen. Dann kann man Google via Smartphone fragen, wann der Flug startet. Oder aber man erkundigt sich nach dem Termin für die nächste Yoga-Stunde. Natürlich sind diese Infos nur für einen selbst gedacht und nicht öffentlich zugänglich.

9.) Aktionen: Mit Hilfe der App „Google-Suche“ auf dem Handy lassen sich ganz einfach E-Mails versenden – ohne den Inhalt der Nachricht selbst tippen zu müssen. Man spricht einfach mit seinem mobilen Telefon: „Ok, Google, schicke Johannes bitte eine E-Mail mit folgendem Inhalt: Wollt ihr am Samstag mit uns Bowlen gehen?“ Man kann auch ausgefeilte Erinnerungen einstellen, z. B. dass Google einen daran erinnern soll, dass man noch eine Packung Nudeln benötigt, wenn man das nächste Mal am Supermarkt XYZ vorbeikommt.

10.) Automatische Antworten: Google kann einem mittels der App „Google Suche“ auch bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben helfen. Die Suchmaschine erinnert einen an Reservierungen für Bahn- oder Busfahrten oder wenn es im Vorfeld eines wichtigen Termins zu Staus auf den Straßen kommt.

Was Google für die Zukunft jenseits der Suche noch so geplant hat, lesen Sie in diesem Artikel: http://www.huffingtonpost.de/2014/05/05/google-5-erfindungen-science-fiction_n_5266305.html