Marketing und PR – blinder Aktionismus bringt nur eines: Kosten

„Neue Website, Blog, Newsletter, Bannerwerbung, Printanzeigen – was bringt uns am meisten Erfolg?“ Das ist häufig die erste Frage meiner Kunden in Sachen Marketing und PR. Meine Standardantwort darauf: „Vollkommen egal. Zunächst.“

Wie bitte? Ja, Sie haben richtig gelesen: Die Mittel von Marketing und PR (und mit dem Web 2.0 ist da ja eine ganze Palette hinzugekommen) sind zunächst vollkommen egal. Denn wenn Sie eine Reise planen, fragen Sie ja auch nicht als Erstes, ob Sie am besten Auto, Bahn, Bus oder den Flieger nehmen sollen. Sondern: Als Erstes legen Sie das Ziel fest und überlegen dann, wie Sie am besten dorthin kommen.

Verfallen Sie daher bei Marketing und PR nicht in blinden Aktionismus á la „Wir rennen jetzt los, wir wissen zwar nicht, wohin, Hauptsache wir sind, schneller da.“ Sondern: Klären Sie als erstes Ihre Marketing- und PR-ZIELE respektive Ihre Marketing- und PR-INHALTE. Definieren Sie, welche Zielgruppen Sie mit welchen Botschaften erreichen wollen. Was haben Sie Ihren Zielgruppen Interessantes und für sie Relevantes zu sagen? Warum sollten Ihre Kunden auf Ihr Angebot setzen und nicht auf das Ihrer Mitbewerber? Was macht also Ihr Unternehmen und Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen einzigartig?

Kurzum: ob klassisches Marketing oder Online-Marketing, ob klassische PR oder Online-PR – erst Ziele und Inhalte definieren und dann die passenden Instrumente dazu auswählen. Denn blinder Aktionismus bringt unterm Strich nur eines: Kosten.