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Social Tagging

Beim Social Tagging übernehmen User die Verschlagwortung von Fotos sowie von Inhalten auf Webseiten und Blogs. Sie kategorisieren den jeweiligen Gegenstand mit bestimmten Schlagwörtern, was gewöhnlich ausschließlich die Veröffentlichenden erledigen. Dieser kollektive Ansatz geht mit einigen Vorteilen einher: Nutzer können gut einschätzen, unter welchen Schlüsselbegriffen sie einen bestimmten Inhalt suchen würden. Die Qualität der Tags kann steigen. Zudem beteiligt sich beim Social Tagging eine Vielzahl an Usern, sodass die Verschlagwortung auf einer breiten Grundlage geschieht. Darüber hinaus entlastet diese Vorgehensweise die Betreiber von Arbeit, sie müssen sich selbst keine Gedanken machen und Tags angeben.

Diesen Vorzügen stehen aber diverse Nachteile gegenüber. So besteht eine große Missbrauchsgefahr. Nutzer können die Ergebnisse systematisch verfälschen und damit zum Beispiel einem Konkurrenten schaden. Zusätzlich erweist sich das Fehlen eines gemeinschaftlichen Index als nachteilig. User verbinden häufig Inhalte der gleichen Kategorie mit unterschiedlichen Schlagwörtern. Das verhindert eine nachvollziehbare Ordnung.

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