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Social Signals

In Marketing und Verkauf wird insbesondere bei direkten Gesprächen auch auf die Emotion des Gegenübers geachtet, Mimik und Gestik stellen bedeutende soziale Signale (Social Signals) dar. In der Online-Welt ist dies nicht so einfach, da bis vor kurzem die Bandbreiten so gering waren, dass der Video-Chat oder Anwendungen wie Skype die Ausnahme waren. Stattdessen musste ein Ersatz gefunden werden, um Benutzerreaktionen und Wertschätzung digitalisieren und online nutzen zu können.

Der Like-Button ist das bekannteste Social Signal

Soziale Signale senden Wertschätzung, Zuneigung, Interesse oder Abneigung bzw. Widerspruch aus. Der Erfolg von Facebook ist neben der Möglichkeit, mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren auch darauf zurückzuführen, dass Social Signals für die Schaffung eines individuellen Nutzererlebnisses genutzt werden: Ein “gefällt mir” bzw. ein “Like” signalisiert Zustimmung, mit dem “Folgen” einer Person oder eines Angebots können die jeweiligen Nachrichten, Statusänderungen ähnlich eines Newsfeeds abonniert werden.

Hohe Bedeutung für Suchmaschinen

Obwohl Google die konkreten Suchalgorithmen nicht bekannt gibt, kann man davon ausgehen, dass die Social Signals auch zu einer Beurteilung der Glaubwürdigkeit bzw. Veränderung der Rangfolge in den Suchergebnissen genutzt wird. Oft besuchte Seiten mit gutem Content und einer hohen Zustimmungsrate sind für die Nutzer interessanter.

Ähnlich gehen verschiedene Anbieter auch bei ihren Informationsseiten für die häufig gestellten Fragen (FAQs) vor: Hier gibt es oft einen “Daumen nach oben” und einen “Daumen nach unten”-Button. Diese Buttons sagen der Redaktion, welche Seiten denn überarbeitet werden sollen und welche ohnehin schon sehr erfolgreich sind.

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