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Native Advertising

Native Advertising zeichnet sich durch das Merkmal aus, dass Verantwortliche Werbung in einer natürlichen Umgebung platzieren. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen redaktionellen Beitrag handeln, in dem sich ein Link auf ein kommerzielles Angebot findet. Der Vorteil: User erkennen im Gegensatz zu Werbebannern und anderen PR-Komponenten kaum den werbenden Zweck, das erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit. Klare Werbung ignorieren sie dagegen oftmals. Zudem kann sich ein viraler Effekt ergeben. So teilen viele Nutzer Beiträge mit inhaltlichem Mehrwert inklusive des Marketing-Bestandteils.

Werbung mit Anschein von Neutralität

Insbesondere auf Onlinemagazinen, Nachrichtenportalen und Blogs kommt Native Advertising vielfach zum Einsatz. Dazu entwerfen die Verantwortlichen redaktionelle Beiträge, welche inhaltlich zur jeweiligen Seite passen und sich beim Design allen anderen Artikeln gleichen. Die Werbebotschaft bringen sie klug unter, zum Beispiel mit einem Link auf eine Homepage. Eine andere Variante stellt die Firmen- oder Produktbeschreibung dar, zum Beispiel in Form von Tests. Sie erwecken den Anschein von Neutralität, obwohl eine werbende Absicht zugrunde liegt. Soziale Netzwerke eignen sich ebenfalls für diese Form des Marketings. Auf ihnen lassen sich beispielsweise mit neutral scheinenden Accounts PR-Inhalte verbreiten.

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