IP-Adresse

Unter einer IP-Adresse versteht man eine eindeutige Adresse in Computer-Netzwerken, die auf dem Internetprotokoll basiert. Sie wird Geräten (z. B. PCs) zugewiesen, die an das Netz angeschlossen sind und via IP-Adresse adressierbar sind.

Da Menschen sich nur schwer eine lange Folge von Zahlen merken können, werden IP-Adressen via Domain Name System (DNS) in einfacher lesbare Namen (Domain) umgesetzt; auf der technischen Ebene kommunizieren die Geräte allerdings stets über IP-Adressen.

Aktuell basieren IP-Adressen auf IP Version 4 (IPv4). Sie werden aus 4 Zahlen (1 Byte groß, zwischen 0 und 255), durch Punkte getrennt, dargestellt. Damit sind über 4 Milliarden eindeutige Adressen generieren, wobei gewisse Adressblöcke reserviert sind.

Da die Anzahl an eindeutigen Adresse langsam zuneige geht, hat man IPv6 erfunden. Das neue Protokoll erweitert den für Private und Unternehmen zur Verfügung stehenden Adressraum enorm. Mit IPv6 sind über 340 Sextillionen Adressen darstellbar, die nicht mehr mit 32 Bit, sondern mit 128 Bit kodiert werden. Damit kann in Zukunft sogar theoretisch jedes Haushaltsgerät an das Netz angeschlossen werden.

Wenn Sie Ihre IP-Adresse herausfinden wollen, können Sie einen der zahlreichen Online-Dienste nutzen, z. B. http://www.wieistmeineip.de/.

In nachfolgendem Video erklärt Google-Ingenieur Matt Cutts, warum es sinnvoll sein kann, bei Websites mit unterschiedlichen Top-Level-Domains (.de, .fr.) diese auf unterschiedliche IP-Adressen zu legen, die in dem jeweiligen Zielland beheimatet sind.

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