Guerilla Marketing

Guerilla Marketing

Klassische Werbung im Radio, im TV, in der Zeitung oder auf der Straße ist unser täglicher Begleiter, doch aufgrund der Masse an Reklame sind wir für viele Werbebotschaften mittlerweile gar nicht mehr richtig empfänglich. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Werbeaversion. Werbung, die ankommen will, muss daher kreativ oder ungewöhnlich sein – so wie Guerrilla Marketing.

Der Erfinder dieser Marketingaktion, Jay C. Levinson, bezeichnete damit in den 1980er Jahren ungewöhnliche Vermarktungsaktionen, die mit geringem Mitteleinsatz eine große Wirkung erzielen können. Mit diesem Begriff wird auf eine Art der Kriegsführung Bezug genommen, bei der unübliche Taktiken zur Überwindung im Hinterland des Feindes zur Anwendung kommen.

Merkmale von Guerrilla Marketing

Folgende konstitutiven Merkmale von Guerilla Marketing kann man festhalten. Guerilla Marketing ist:

  • Unkonventionell
  • Überraschend
  • Kreativ
  • Frech
  • Kostengünstig
  • Flexibel
  • Untypisch
  • Witzig
  • Spektakulär
  • Ansteckend.

Guerilla Marketing-Taktiken

  • Werbung auf Autos
  • Mundpropaganda
  • Aufkleber an Laternenmasten
  • Unerlaubte Werbung in TV-Serien (Stichwort „Schleichwerbung)
  • Projektion von Bilder auf öffentliche Flächen via Videoprojektor
  • usw.

Beispiele für Guerrila Marketing

Hier sollen einige Beispiele für gelungenes Guerrilla Marketing in der Praxis gegeben werden:

  • Der Autovermieter Sixt erregte 2011 mit einer riesigen plastischen Werbeinstallation auf dem Flughafen Düsseldorf Aufmerksamkeit.

Weitere Beispiele für Guerrilla-Marketing-Aktionen liefert dieser t3N-Artikel: http://t3n.de/news/guerilla-marketing-25-kreative-401325/

Bild oben: © iQoncept – Fotolia.com

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