FTP

FTP - File Transfer Protocol

FTP steht für „File Transfer Protokoll“ (auf Deutsch „Datenübertragungsfahren) und bezeichnet ein spezielles Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Mittels eines FTP-Clients lassen sich Dateien (Dokumente, Bilder, Video- und Audiodateien) zwischen einem lokalen Computer und einem Webserver übermitteln: Werden die Daten vom Server zum Client übertragen, spricht man von „Download“, im umgekehrten Fall von „Upload“. Beim bekannteren HTTP-Protokoll, das zur Übertragung von Webinhalten dient, lassen sich Daten nur herunterladen.

Weitere Funktionen eines FTP-Clients sind die Anzeige von Verzeichnissen, deren Umbenennung sowie die Einschränkung von Rechten.

 

Wie funktioniert FTP?

FTP funktioniert nach dem Prinzip der Trennung von Steuer- und Datenverbindung. Ehe nach einem Verbindungsaufbau Dateien zwischen Client und Webserver hin und her geschoben werden können, muss sich der Benutzer erst ausweisen (authentifizieren). Dies geschieht über die Eingabe eines Benutzernamen/Passwortes-Paares. Es gibt allerdings über Anonymous-FTP auch die Möglichkeit zum anonymen Zugriff, bei dem man als Benutzer einfach als Benutzername und Passwort „ftp“ eingibt.

 

Welche Programme stehen zur Verfügung

Zwar können theoretisch auch die meisten Browser (z. B. Firefox) als simple FTP-Clients genutzt werden, praktischer für die tägliche Arbeit sind aber spezielle FTP-Programme. Neben der beliebten Open-Source-Software FileZilla, existieren auch noch andere konstenlose FTP-Programme:

  • SmartFTP
  • WinSCP
  • Wise FTP
  • Cyberduck (Mac)
  • AbleFtp (Mac)

Die genannten FTP-Programme können Sie unter anderem auf folgender Seite herunterladen: www.computerbild.de/downloads/internet/ftp-programme-481

Bild oben: © hywards – Fotolia.com

 

 

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