Cross-Linking

Cross-Linking oder Querverlinkung bezeichnet im Online Marketing Bereich die gegenseitige Verlinkung von mindestens zwei Webseiten zur gegenseitigen Förderung im Hinblick auf die Rankings, sofern sie nicht in übermäßiger Intensität verwendet wird. Typisches Beispiel einer Crossverlinkung ist eine reziproke Linktauschstruktur: A verlinkt nach B und B verlinkt nach A. Diese Verlinkungsstruktur wurde von SEOs früher auf missbräuchliche Art und Weise genutzt, sodass Google reziproke Links abgewertet hat. Suchmaschinenoptimierer fanden als Alternative den Weg, über mehrere Ecken zu verlinken, beispielsweise über die Querverlinkung von mindestens einer zusätzlichen Seite.

Ziel der Crossverlinkung

Das Ziel der Crossverlinkung liegt in der Vererbung der Linkpower, um die verlinkte Seite linktechnisch so zu puschen, dass sie für die relevanten Keywords eine höhere Sichtbarkeit in den Suchergebnissen erreicht. Inzwischen hat Google hat seine strengen Maßnahmen gegenüber der reziproken Verlinkung relativiert. Die reziproke Verlinkung ist zulässig, sofern sie in SEO-technischer Sicht nicht übertrieben und in offensichtlicher Weise missbraucht wird. Auf diese Weise lassen sich neu aufgezogene Seiten einer Netzwerkfamilie hochpuschen. Hier wird die Ursprungsidee von Google auf der Basis von Empfehlungen wieder in den Fokus gesetzt. Auch bei der Querverlinkung bzw. Kreuzverlinkung gilt: Qualität vor Quantität!

Gefahren übermäßiger Crossverlinkung

Erfolgt die Kreuzverlinkung auf natürlichem Weg, kann diese Maßnahme einen Beitrag zur Erhöhung der Linkpopularität leisten. Wird die Linkpopularität aber durch Linkfarming übertrieben, kann es in leichten Fällen zur Herabsetzung der Linkstärke, in schweren Fällen zum Ausschluss aus dem Suchmaschinen-Index führen.

In nachfolgendem Video erklärt Google-Ingenieur Matt Cutts, ob man 20 verschiedene Domains untereinander verlinken darf:

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