Online Mode Shops – da geht doch mehr!

Der Trend im eCommerce hält sich und wird sich – laut Studien – weiter fortsetzen. Aber wie sieht es speziell mit Mode Shops im Internet aus?

Immer noch bestimmt der Versandhandel/das Kataloggeschäft die Modebranche im Internet. Der Online Modemarkt in Deutschland steht, im Vergleich zu anderen Ländern, nach. Noch fehlen ansprechende, benutzerfreundliche Modeseiten, die im Gegensatz zu den Katalogversendern auch jüngere Zielgruppen ansprechen. Hier sollte die Modeindustrie ansetzen und den Online Markt, neben dem Offline Betrieb als weiteren Vertriebskanal nutzen.

Entscheidend im Online Business ist die Gestaltung bzw. Darstellung des Online Shops, die Usability sowie die Produktauswahl.

Viele Shop Betreiber klagen über zu wenige Conversions. Hier ein paar praktische Tipps für mehr Abschlussquoten:

  • Detaillierte  Produktbeschreibung, denn nur so kann der Kunde überzeugt werden

    • Ausführliche Produktinformationen
    • Informationen zu Lieferterminen und Lieferfristen
    • Produktgarantie
    • Möglichkeit Kommentare nachzulesen
      Stichwort: User Generated Content: der durch die User erstellte Content hat einen Zusatzwert und eine hohe Glaubwürdigkeit
  • Zusatzinformationen zahlen sich aus

    Der Online-Shopper fühlt sich bestätigt, eine gute Wahl getroffen zu haben und bekommt das Gefühl eine bessere Übersicht  und Kontrolle über den gewünschten Artikel zu haben

    • Sonderangebote ähnlicher Artikel
    • Serviceleistungen, wie z.B. 24-Stunden-Service oder Expressauslieferungen
    • Anzeige der meistgekauften Modeartikel
  • Gute Produktbilder erhöhen die Conversions

    • Vergrößerungsmöglichkeit anbieten
      – unterschiedliche Betrachtungsmöglichkeiten: 360-Grad-Darstellung, interaktiver Zoom
    • Anzeige des Produkts in verschiedenen Farbvarianten, Mustern
    • Videodarstellung: kann integriert werden, wird von Online-Shoppern jedoch nicht als kaufentscheidend bewertet
  • Zusätzliche Funktionen, die zum Kauf aktivieren

    • Merkzettel
    • Produktvergleichsfunktionen (zwischen den Modeartikeln)
    • Download der Produktbeschreibung/Gebrauchsanweisung
    • Interaktiver Modeberater (zum eigenen Modestil) beim Einkauf
    • Möglichkeit der Ratenzahlung
    • Sortimentberatungen und Ratgeber zum Ausdrucken und Nachlesen
    • Vergünstigte Angebote/Preisaktionen bieten sich an
    • Produktberater

Hier ein positives Beispiel von Otto mit ausführlichen Produktinformationen, Serviceleistungen, Kundenkommentaren zum Nachlesen, Merkzettel, Vergleichs- und Vergrößergungsoption etc.

Auch Detailinfos zu Pflege- und Qualitätshinweisen werden angeboten sowie Zusatzfunktionen, wie z.B. Farbtyp-Beratung oder kostenloser Ratgeber zum Download.

Anbei ein negatives Beispiel eines Shops – eine Seite, die unübersichtlich und benutzerunfreundlich gestaltet ist.

Kurzum, der Online-Shopper soll die Option haben, das Produkt zu merken, zu vergleichen, zu bewerten, weiterzuempfehlen und in den Warenkorb zu legen.

Um einen Shop mit einem Mehrwert für den Kunden anzubieten, bereiten Sie Ihren Kunden ein emotionales Shopping-Erlebnis. Dann wird er es Ihnen danken – vielleicht schon mit dem nächsten Kauf.

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Online Marketing in der Modewelt | Mode Blog - Munich Fashionlife München Blog Mode Trends Weblog News Modeshow

[…] das Online Marketing ins Spiel. Agenturen die spezielle Branchenkenntnisse haben können Mode Onlineshop Betreiber durch zielgruppenorientierte Kampagnen ganz neue Vertriebspotenziale eröffnen. […]

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