Studie zur Relevanz von Werbung

Gezielt eingesetztes Targeting kann die Wirkungsleistung von Display-Kampagnen erheblich steigern. Zu diesem Schluss kommt eine kürzlich von Yahoo durchgeführte Studie, an der 60 Yahoo-Nutzer zwischen 25-49 Jahren teilnahmen. Die Studie untersuchte mithilfe biometrischer Messtechniken und Eyetracking, welchen Einfluss unterschiedliche Targeting-Techniken auf die Reaktionen der Nutzer haben.


www.slideshare.net/YahooGermany/one-sheeter-yahoo-studiethe-power-of-relevancy

Die Analyse ergab, dass User Werbeanzeigen um 25 Prozent länger fixieren, wenn sie für sie eine persönliche Relevanz haben. Kampagnen mit komplexeren Werbebotschaften werden demnach besser verarbeitet, wenn sich die Werbung mit den persönlichen Interessen eines Nutzers deckt.

Außerdem bestätigt die Studie die Wichtigkeit des Werbeumfelds für die Wirkung von Bannern. Werbung, die in einem direkten Bezug zum Umfeld (Kontext) steht, wird offenbar vom Nutzer besser verarbeitet und als weniger störend empfunden.

Die emotionale und kognitive Aufmerksamkeit ist beim User am größten, wenn sowohl persönliche Relevanz als auch Kontextbezug vorhanden sind. Die Werbung wird dann vom User besonders schnell wahrgenommen und deutlich länger fixiert.

Ein gelungenes Beispiel von persönlicher Relevanz und Kontextbezug ist hier dargestellt.

aus Spiegel-Online, 29.09.2011

Der Hersteller für hochwertige Outdoor-Kleidung zielt mit seinen Produkten auf eine reiseaffine, gebildete Zielgruppe mit höherem Nettoeinkommen ab, die er mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Reiserubrik des Spiegels antrifft.

Gleichzeit erscheint der Banner neben einem Artikel über Weltreisen mit dem Slogan „Sie haben den Traum… wir die Ausrüstung“. Es ist also neben der persönlichen Relevanz eine maximale Relevanz zum Kontext gegeben.