„Bad Ads“ – Wie es dazu kommt und was Sie machen können um es zu verhindern

Wie in der kürzlich veröffentlichten Fotostrecke „Bad Ads“ der Internetworld Online-Ausgabe zu sehen, passiert es Werbetreibenden immer wieder, dass Ihre Werbeanzeigen in einer „schlechten Nachbarschaft“ platziert werden.

Wie kommt es zu so diesen Bad Ads?
Durch die Keyword-bezogene Kampagnenausrichtung (Keyword Targeting), kommt es zur automatisierten, kontextuellen Schaltung der Werbeanzeigen.

Ein klassisches Beispiel für negative Anzeigenplatzierungen stellt die Reisebranche dar: Buchen Sie z.B. als Reise- und Fluganbieter das Keyword „Flugzeug“ ein – was ja prinzipiell in thematischem Zusammenhang zu Ihren Angeboten steht – kann es passieren, dass Sie auch bei Artikeln zum Thema Flugzeugabsturz erscheinen. In diesem Zusammenhang möchten Sie mit Ihrer Anzeige aber eigentlich gar nicht auftauchen!

Was kann ich machen um solche „Bad Ads“ zu verhindern?

Um nicht in einer „schlechten Nachbarschaft“ zu erscheinen, gilt es einige Regeln zu beachten:

  • Arbeiten Sie mit ausschließenden Keywords.
    In dem oben erwähnten Fall aus der Reisebranche, wären z.B. ausschließende Keywords wie „Absturz“, „Unglück“, „Flugzeugunglück“, etc. sinnvoll.
  • Schließen Sie Websites oder Bereiche davon aus, auf denen Sie nicht erscheinen möchten.
  • Behalten Sie stets den Überblick auf welchen Seiten Ihre Werbeanzeigen erscheinen. Machen Sie eine regelmäßige Analyse (je nach Traffic) und sehen Sie sich dabei nicht nur die Domain, sondern die genaue URL und die Seite direkt an.
    Erscheinen Sie auf unerwünschten Seiten, fügen Sie diese zu den negativen URLs hinzu.

Setzen Sie Ihre Kampagnen von Anfang an sehr granular auf. Behalten Sie Ihre Anzeigen stets genau im Auge und machen Sie regelmäßige Reports auf welchen Seiten Sie erscheinen, sollten Sie Bad Ads für Ihr Unternehmen verhindern können!