Google Shopping wird kostenpflichtig

Ende letzter Woche ist von Amerika die Nachricht nach Deutschland durchgesickert, dass Google Shopping vermutlich im kommenden Jahr kostenpflichtig wird. Die in den USA so genannte „Product Search“ wird wohl auf ein bezahlbares Anzeigensystem umgestellt und dann wie in Deutschland „Google Shopping“ heißen.

Bis jetzt kann jeder Händler per XML-Datenfeed seine Produkte kostenlos bei Google bewerben. Mit den „Product Listing Ads“ können Interessenten Anzeigen buchen, die je nach Relevanz und Preis platziert werden.

Mit den Änderungen möchte Google sein Angebot für den eCommerce und die Shop-Betreiber deutlich verbessern. Rabatte sollen dafür sorgen, dass viele der amerikanischen Händler dem Trend rasch folgen. Es gibt sogar die Möglichkeit, den eigenen Shop zu einem „Google Trusted Store“ zu machen. Auch diese Neuerung könnte im kommenden Jahr in Deutschland eingeführt werden.

Mit dieser Anpassung könnte sich auch die Geschäftspraxis von Google ändern, den Usern neutrale Ergebnisse zu liefern. Schließlich bietet Google ja auch andere Dienste an wie Google News oder Google Maps. Es gibt also durchaus noch Potential, weitere Dienste mit Ads auszustatten oder komplett kostenpflichtig zu machen. Damit könnten in Zukunft die bezahlten Suchergebnisse gegenüber organischen, kostenfreien Ergebnissen an Gewicht gewinnen.