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Twitter mausert sich

Verfasser:    am 15. September 2010, 14:45 Uhr  Allgemein,Social Media

Gestern brachte eine News in Umlauf, die innerhalb kürzester Zeit mit hunderten von Retweets ein regelrechtes Lauffeuer im Twitterverse auslöste: ein großer Relaunch von .com steht an! Begonnen hat es mit diesem Tweet https://twitter.com/twitter/status/24521660546. Darin verweist Twitter auf eine eigens eingerichtete Spezial-Promotionseite, die eine kleine Vorschau inkl. Promo-Video auf die zu erwartenden Änderungen gibt: http://twitter.com/newtwitter.

Im letzten Jahr hatte das Twitter-Team vor allem an vielen Detailverbesserungen gearbeitet wie z.B. dem erst jüngst in der rechten Spalte eingeführten Follow-Vorschlägen (“Who to follow”), mehr Stabilität der Plattform, Erweiterungen der API, optionales Geotagging von Tweets usw. Die nun geplante Änderung dürfte jedoch von größerer Tragweite sein, da sie das Look & Feel des Webinterfaces stärker verändert. Dabei fällt auf: der Vogel mausert sich immer mehr von einem ursprünglich text- und listenorientierten Microblogging-Dienst zu einer multimedialen Kommunikationsplattform.

Was ändert sich?
Neben einigen Ergänzungen in der öffentlichen Zeitlinie (Public timeline oder kurz PT) auf der linken Seite ist vor allem die große Detailansicht auf der rechten Seite neu. Die bisherige schmale rechte Spalte, die mehr den Charakter einer einfachen Linkliste hatte, wird demnach komplett durch die wesentlich breitere Detailansicht ersetzt.
Sie wird über mindestens zwei Ansichten verfügen:
klickt man in einen Tweet auf der linken Seite, wird rechts ohne neuen Seitenaufbau (per AJAX) in Slide-in-Manier dazu eine Fülle an Infos angezeigt:
für die Einblendung der entsprechenden Profildaten und zusätzlichen Twittertrends gibt es in Zukunft viel mehr Platz.
Ein Klick auf den Twitter-Alias im Tweet blendet rechts nicht nur weitere Profildaten ein, sie zeigt auch die jüngsten Tweets des Teilnehmers an. Man muss also nicht mehr seine Zeitlinie verlassen und in das Profil desjenigen wechseln. Überhaupt wird Twitter immer mehr zu einer Ein-Seiten-Applikation mit contextsensitiver dynamischer Detailansicht.  Alles spielt sich in einem Fenster ab.

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Neues aus der Social Media Welt

Verfasser:    am 25. März 2010, 10:44 Uhr  Online Kommunikation,Social Media

Etwa 50 Prozent der Internuser glauben, dass Unternehmen durch Präsenz in Blogs, Foren und sonstigen Netzwerken nachhaltig für ein verbessertes Image sorgen können.

Was die Internetuser von einem Unternehmen im Bereich erwarten (laut einer Umfrage der arvato online services GmbH):

  • 93,5 Prozent erwarten eine eigene Unternehmens Website
  • 71,5 Prozent setzen einen Online Shop voraus
  • 12,5 Prozent sehen eine -Seite als Pflicht
  • 10,5 Prozent finden ein Unternehmensblog wichtig
  • 7,2 Prozent erwarten sich einen -Account (7,2 Prozent).

Beinahe ein Drittel der Internetnutzer beschäftigt sich in Social Media Netzwerken mit Unternehmen und den Produkten, lernen dort neue Marken kennen und 30,6 Prozent der User empfehlen Marken und Artikel weiter.

Doch welche Informationen erwarten sich die User von Unternehmen?

  • 82,5 Prozent suchen nach Produktinformationen
  • 63 Prozent wünschen sich Infos zu Neuheiten
  • 60,7 Prozent erwarten sich exklusive Angebote
  • 18,3 Prozent suchen den Dialog mit Mitarbeitern

Im Februar 2010 haben Internetuser aus 10 verschiedenen Ländern monatlich etwa 5,5 Stunden in sozialen Netzwerken verbracht – das sind über zwei Stunden mehr als noch 2009. Insgesamt stieg die Anzahl der aktiven Unique Audience in 2009 um ca. 30 Prozent von 244,2 Millionen auf 314,5 Millionen.

Selbst bei den Senioren liegen die Social Networks im Trend. Das beweist eine Studie von Bitkom. Denn obwohl Senioren weit weniger oft Internetzugang haben als das jüngere Publikum, sollen 60 Prozent der Senioren gute Freunde und 25 Prozent ihre Lebensgefährten online kennengelernt haben. Vergleichsweise sind es nur 42 bzw. 16 Prozent in der im Internet stark aktiven Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren.

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Erstes interaktives Planungstool für das deutsche Social Web

Verfasser:    am 19. März 2010, 11:54 Uhr  Online Kommunikation,Social Media

Die Inpromo GmbH stellt den Planner vor: Das erste Planner Tool für den deutsch­spra­chigen Raum mit dem sich leicht herausfinden lässt welche Zielgruppe welche Community besucht.

Seit März können alle Interessierten den kostenlosen Social Media Planner nutzen, der aktuell 136 Plattformen umfasst, welche sich nach Altersgruppen, Geschlecht, Themen (z.B. Film, Online Shop, Mode, etc.), Aktivität oder Reichweite sortieren lassen.

Die Daten stammen zum großen Teil aus Tools wie dem Google Ad Planner, den Mediadaten der Betreiber selbst und den Erfahrungswerten von Inpromo.

Man findet nicht nur die großen Plattformen wie , oder MySpace sondern auch die vielen kleineren Portale die in Deutschland von den verschiedensten Zielgruppen genutzt werden.

Testen Sie den Social Media Planner hier selbst!

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PubSubHubbub – Informationsaustausch in Echtzeit

Verfasser:    am 18. März 2010, 14:11 Uhr  Allgemein,Online Kommunikation

Ein lustiger Begriff hat in den letzten Monaten für viel Gesprächsstoff in unserer Agentur gesorgt – PubSubHubbub

(Publish – Subscribe – Hubbub/Tumult,Lärm)

ist ein offenes HTTP-basiertes Protokoll und bildet eine weitere Grundlage in der Kommunikationslinie zwischen Publisher (Blogger) und User (Feedreader).  Die Veröffentlichung von Inhalten in Echtzeit ist hierbei das Ziel.

Das weitverbreitete Konzept RSS/Atom war bisdato die umgänglichste Methode um sich mit frischen News zu versorgen. Das Problem eines RSS-Feeds ist, dass er darauf angewiesen ist vom User angefordert zu werden. Der Reader eines Feeds fragt also in bestimmten Zeitintervallen den abonnierten Feed ob es schon was Neues gibt. Folglich kommen die Informationen nicht sofort sonder erst nach Anfrage zum Enduser.

Eine Lösung, um Informationen zeitnah zu erhalten, ist das sogenannte PuSH Prinzip. Es dreht den Spieß einfach um und teilt dem User mit wenn neue Nachrichten oder Informationen bereit stehen. PuSH benötigt Hubs. Diese Hubs übernehmen für den Publisher eines Feeds die Verteilung des Content. Wenn also der Publisher einen Artikel veröffentlicht, wird der Hub angepingt, welcher sich wiederrum den Artikel holt und aktiv allen Abonnenten via PuSH weiterleitet.

Das Prinzip dürfte vielen IPhone-Besitzern schon von Apples Push Notifications, mit denen Informationen und Nachrichten schon seit längerem auf das iPhone gepusht werden, bekannt sein. PubSubHubbub ist also der nächste Schritt hin zum Real Time Web. Nähere Informationen und Links sowie eine Live Demo zum testen findet man auf dieser englischsprachigen Seite code.google.com/p/pubsubhubbub/.

Eine erklärendes, unterhaltsames YouTube Video kann man hier sehen.

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Twitter Infos & Tipps für Anfänger

Verfasser:    am 12. März 2010, 19:40 Uhr  Online Kommunikation,Social Media

bedeutet Zwitschern (engl.: to tweet = zwitschern) und ist ein Social-Media-Netzwerk mit dem Service Kurznachrichten in die ganze Welt hinaus zu versenden. Es ist ein öffentlich einsehbares Mini-Blog im Internet, das 2006 eingeführt wurde. Es bietet die Möglichkeit in Echtzeit zu kommunizieren.
Der erste Schritt, um Twitter nutzen zu können, ist das Einrichten eines Twitter-Accounts. Nach dem Einloggen kann das „Gezwitscher“ losgehen. Sie haben 140 Zeichen, angelehnt an eine sms, um Ihre Kurz-Nachricht zu schreiben.

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Braucht die Welt Google Buzz?

Verfasser:    am 5. März 2010, 10:25 Uhr  Online Kommunikation,Social Media

Google als Marktführer unter den Internet-Suchmaschinen kennt Jeder. Nur im Social Networking war Google bisher zurückhaltend. Mit dem vor kurzem vorgestellten Google Buzz soll alles anders werden.

Buzz ist in Gmail eingebettet und ist eine Art Social Network und Microblogging-Service. Der Online-Dienst beinhaltete von Anfang an Mail-Fähigkeiten, dann kam der Chat, dann der Videochat – und nun kommt Buzz.  Im Wesentlichen kann man sich darunter eine Mischung aus , , FriendFeed und Google Wave (und ein bisschen Foursquare/Gowalla) vorstellen. Angereichert wird das Ganze durch Funktionen, wie sie auch schon in Google Wave implementiert sind, ergänzt um eine Einbettung in die Suchfunktion und in Google Maps auf mobilen Geräten. Wichtig für die Zukunft ist die mobile Nutzung von Buzz, woran Google natürlich gedacht hat:
Der User erhält sowohl über die mobile Google-Suchseite google.com als auch die eigene URL buzz.google.com Zugriff von Unterwegs auf Buzz.

Einige Vorteile für Google Buzz:

  • Google hat eine große Google-Mail-Nutzerschaft
  • Benutzer  von anderen Mailanbietern könnten weggelockt werden
  • Große Google-Vertrautheit
  • Google Reader, Picasa, Twitter etc. sind mit eingebunden, können aber individuell zu- oder abgeschaltet werden; Buzz-Nutzer können sich Updates ihrer Twitter-Kanäle anzeigen lassen
  • Buzz macht einige Dinge besser als Twitter: z.B. die Darstellung der Dialoge ist gut gelöst oder die Suchfunktion ist besser
  • Integration der Kurznachrichten in Googles mobilen Kartendienst Mobile Maps

Einige Nachteile für Google Buzz:

  • Facebook-Integration fehlt komplett
  • Viele Menschen haben ihr digitales Freundesnetzwerk schon längst auf einem der vielen sozialen Netzwerke bereits geknüpft und nutzen ihren E-Mail-Dienst nur noch als eine Art Arbeitsinstrument
  • Was das Sharing von Nachrichten aller Art betrifft, hat sich Twitter etabliert
  • Wer sich komplett in die Hände von Google begibt (Mail, Sucharchiv, Reader, Buzz, Picasa, etc.), sollte wissen, dass er tiefe Einblicke in seine Privatsphäre ermöglicht
  • Wirkt komplex, verwirrend – zumindest auf den ersten Blick
  • Hemmschwelle sich in noch einem Dienst anzumelden

Ist es besser, wenn bestimmte Sphären also getrennt bleiben? Kann Buzz ein ernsthafter Wettbewerber für Facebook Twitter werden oder ist der Zug in Sachen Social Networking schon längst abgefahren? Wir werden es beobachten.

Video zu Google Buzz

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Angst vor Social Media Marketing (SMM)?

Verfasser:    am 3. März 2010, 14:59 Uhr  Online Kommunikation,Social Media

Unbekanntes Terrain zu betreten erfordert immer etwas Mut, v.a. in der neuen offenen Kommunikationswelt der ““. Aber auch hier heißt es,  wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Auch wenn Unternehmen neue Möglichkeiten von Marketing erkennen, zögern viele und fürchten sich vor den Konsequenzen. Doch was sind eigentlich die Gründe der Angst vor Social Media?

Zum Einen ist es die Angst davor, die Kontrolle aus der Hand zu geben und die Furcht vor negativem Feedback. Ob mit oder ohne Teilnahme in sozialen Netzwerken wird über das Unternehmen gesprochen, ob positiv oder negativ. Hier verpassen viele Firmen die Chance, auf negative Kritik sofort zu reagieren, an Diskussionen teilzunehmen und die Probleme gleich zu lösen. Man kann Social Media also als einen neuen Kommunikationskanal betrachten, in dem der Kunde und die Kommunikation mit ihm im Vordergrund steht. Ein weiteres Problem für Firmen ist, dass sie nicht verstehen, wie Social Media funktioniert, wie man sie optimal umsetzt und davon profitieren kann. Aus diesem Grund ist eine Beratung durch einen Profi, wie beispielsweise eine Agentur, durchaus zu empfehlen.  Des Weiteren besteht die Angst, dass Mitarbeiter nur noch auf oder unterwegs sind. Allerdings sollte die Situation positiv genutzt werden, indem Mitarbeiter in die Social Media-Aktivitäten integriert werden, um so auf unterschiedlichste Äußerungen von außen schnellstmöglich reagieren zu können. Zudem kann dies den Aufbau des Netzwerkes, der Firmenbekanntheit oder aber auch des Images fördern – wenn man es richtig anstellt. Die Kosten sind ein weiterer Angstfaktor. Die meisten denken, dass Social Media kostspielig ist. Im Vergleich zu den Kosten für Werbung in den klassischen Medien, sieht die Wahrheit jedoch etwas anders aus.

13 Tipps für den erfolgreichen Einstieg in das Social Media Marketing:

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