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Zertifikate

PR ist Chefsache!

Verfasser:    am 22. Februar 2010, 9:44 Uhr  Allgemein,Online Kommunikation

So, so … Sie wollen also ab sofort PR machen, denn es ärgert Sie mächtig, dass immer nur die anderen in der Zeitung stehen, obwohl Ihr Unternehmen doch eigentlich das deutlich bessere Angebot hat? Dann darf ich Ihnen eines flüstern: Es reicht nicht, wenn Sie Ihrer Sekretärin sagen, dass sie sich bitte jetzt darum mal kümmern soll. Denn PR ist Chefsache! Zumindest beim PR-Start muss der Chef an vorderster Front mit dabei sein. Warum? Ganz einfach: Weil „ganz oben“ entschieden werden muss, was fortan an wen kommuniziert werden soll. Denn nur, wer immer wieder das Gleiche über alle Kanäle funkt, bekommt letztendlich ein unverwechselbares und wiedererkennbares Profil. Wer jedoch nur das raus gibt, was ihm gerade in die Hände fällt, sprich mal dieses, mal jenes über sein Unternehmen erzählt, der wird aus dem „Meldungsschlamm“ nicht herauskommen.

Und es gibt noch einen Grund, warum der Chef nicht drum herum kommt, sich höchstpersönlich mit PR zu befassen: Öffentlichkeitsarbeit nimmt die Zukunft vorweg: Wohin sich ein Unternehmen in Zukunft entwickeln will, muss bereits heute in der Kommunikation berücksichtigt werden. Und wer, wenn nicht die Führungsebene, weiß um die strategische Entwicklung des Unternehmens?! Kurzum: Die entscheidenden, für die Öffentlichkeitsarbeit relevanten Impulse können nur von „ganz oben“ kommen. Daher muss die Führungsebene zwingend in die Öffentlichkeitsarbeit involviert sein. Dafür muss sie sich Zeit nehmen – regelmäßig und nicht nur, wenn es gerade passt. (Die Erfahrung zeigt: Es passt so gut wie nie, weil immer wieder das „böse Kundengeschäft“ dazwischen kommt. Deshalb empfiehlt es sich, das Thema PR wie einen Kunden zu behandeln, sprich ihm eigens gebührend Zeit einzuräumen.)

Fazit: Alles Strategische ist Chefsache. Allein die Realisierung von PR-Aktionen (Pressemittelungen schreiben oder Veranstaltung delegieren) kann und soll „nach unten“ delegiert werden. Allerdings muss den Beschäftigten Zeit dafür zur Verfügung gestellt werden. Denn auch hier wird PR sonst vom Alltagsgeschäft überrollt.

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Marketing und PR – blinder Aktionismus bringt nur eines: Kosten

Verfasser:    am 23. Januar 2010, 13:22 Uhr  Online Kommunikation

„Neue Website, Blog, Newsletter, , Printanzeigen – was bringt uns am meisten Erfolg?“ Das ist häufig die erste Frage meiner Kunden in Sachen Marketing und PR. Meine Standardantwort darauf: „Vollkommen egal. Zunächst.“

Wie bitte? Ja, Sie haben richtig gelesen: Die Mittel von Marketing und PR (und mit dem Web 2.0 ist da ja eine ganze Palette hinzugekommen) sind zunächst vollkommen egal. Denn wenn Sie eine Reise planen, fragen Sie ja auch nicht als Erstes, ob Sie am besten Auto, Bahn, Bus oder den Flieger nehmen sollen. Sondern: Als Erstes legen Sie das Ziel fest und überlegen dann, wie Sie am besten dorthin kommen.

Verfallen Sie daher bei Marketing und PR nicht in blinden Aktionismus á la „Wir rennen jetzt los, wir wissen zwar nicht, wohin, Hauptsache wir sind, schneller da.“ Sondern: Klären Sie als erstes Ihre Marketing- und PR-ZIELE respektive Ihre Marketing- und PR-INHALTE. Definieren Sie, welche Zielgruppen Sie mit welchen Botschaften erreichen wollen. Was haben Sie Ihren Zielgruppen Interessantes und für sie Relevantes zu sagen? Warum sollten Ihre Kunden auf Ihr Angebot setzen und nicht auf das Ihrer Mitbewerber? Was macht also Ihr Unternehmen und Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen einzigartig?

Kurzum: ob klassisches Marketing oder Online-Marketing, ob klassische PR oder Online-PR – erst Ziele und Inhalte definieren und dann die passenden Instrumente dazu auswählen. Denn blinder Aktionismus bringt unterm Strich nur eines: Kosten.

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