Die klassische Erfolgsermittlung für SEO-Maßnahmen ist und bleibt die erreichte Platzierung für ein bestimmtes Keyword. Meistens ist das sogar Bestandteil von Verträgen und der gezielte Wunsch zur Verbesserung eines bestimmten Keywords überhaupt die erste Motivation für Kunden, sich an SEOs zu wenden. Sagen solche monatlichen Platzierungsberichte aber wirklich etwas über den tatsächlichen Erfolg von SEO-Maßnahmen aus?
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SEO Grundlagen: Multilinguale Keywords
Jeder, der eine Website oder ein kleines Online-Unternehmen betreibt weiß, dass man nur wenig Verkehr auf die eigene Seite bekommt, wenn die falschen Keywords ausgewählt werden.
Die richtigen Keywords herauszufinden, um die eigene Seite entsprechend zu optimieren, ist eine Wissenschaft für sich. Man muss sich in die Kunden hineinversetzen und verstehen, nach welchen Begriffen der potentielle Kunde höchstwahrscheinlich sucht, um das gewünschte Produkt zu finden. Der nächste Schritt ist, das Suchvolumen für diese einzelnen Begriffe mit Hilfe von Tools wie dem Google Keyword Tool zu bestimmen, um zu sehen, welche Begriffe sich für eine Optimierung anbieten und Erfolg in Form von guten Rankings versprechen.
Doch sollen die besten Keywords für ein Produkt oder eine Dienstleistung in einer anderen, fremden Sprache gefunden werden, muss ein anderes Vorgehen erfolgen. Verschiedene fremde Sprachen und Kulturen haben einen komplett anderen Umgang mit Suchanfragen.
Man ist schlecht beraten, nimmt man einfach nur die entsprechenden deutschen Keywords und übersetzt diese in die gewünschte Sprache. In vielen Fällen mag das zwar funktionieren, aber die Reichweite, die das optimale Keyword haben kann, erstreckt sich von der direkten Übersetzung über umgangssprachlichen Ausdruck über Synonyme bis zu adoptierten englischsprachigen oder fremdsprachigen Ausdrücken.
Um hier am Ball zu bleiben, verlangt es nach einer mehrgleisigen Herangehensweise, um die richtigen Keywords für den ausländischen Markt herauszuarbeiten.
Übersetzen
Zuerst muss das deutsche Keyword in die Zielsprache übersetzt werden. Eine einfache Übersetzung mit Hilfe eines Wörterbuchs oder Online-Übersetzers reicht hier nicht aus. Um die wirklich korrekte Übersetzung zu finden, sollte man sich die Unterstützung eines Experten für das jeweilige Land oder eines professionellen Übersetzers zu Nutze machen. Der Ansprechpartner sollte über kulturelle Gegebenheiten und die Verschiebungen in der Sprache/Umgangssprache vertraut sein.
Verwandte Keywords
Der Experte kann auch im zweiten Schritt noch behilflich sein. Er kann seine Kenntnisse über Land und Leute einsetzen, um verwandte Suchbegriffe zu den übersetzten Keywords zu finden. Hier gibt es häufig hohe Differenzen zwischen den optimalen Suchbegriffen, Synonymen und verwandten Keywords.
Recherche
Der finale Schritt ist, die Liste mit den frisch erarbeiteten Keywords nach Suchvolumen und entsprechenden Tendenzen im Zielmarkt zu analysieren. Auch sollte man die Keywords seiner Konkurrenten genauer unter die Lupe nehmen - welche Keywords funktionieren und welche haben weniger Wirksamkeit.
Ziel des Ganzen ist, eine gesunde Balance zwischen den gängigsten Keywords und Keywordphrasen (Long-Tail-Keywords) zu finden. Die gängigen Keywords werden zwar oft gesucht, sind dafür aber auch hart umkämpft. Die Long-Tail-Keywords werden zum Teil weniger oft gesucht, haben aber mehr Potential, wenn es darum geht, die Suchenden direkt auf die eigene Seite zu lotsen.
Wenn man also einen ausgewogen Mix aus sorgfältig ausgewählten kurzen und langen Keywords der Fremdsprache findet, hat man gute Chancen auf jedem Markt der Welt zu bestehen.
Zur Bedeutung des Long Tail
Dass Keywords und Suchanfragen zwei verschiedene Paar Schuhe sind, kann man gar nicht oft genug betonen. Der wichtigen Rolle des Long Tail für erfolgreiche SEM-Kampagnen scheint jedoch nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit gegeben zu werden. In den letzten Wochen sind gleich mehrere Artikel und Publikationen erschienen, die mal mehr und mal weniger starke Empfehlungen für den Long Tail ausgeben. Search Engine Land hat nun eine sehr interessante Studie veröffentlicht, die das Phänomen Long Tail genauer untersucht und zu interessanten Ergebnissen kommt. Die Ergebnisse der Studie können hier nachgelesen werden.
Kommentare
- Florian: Wie gehe ich mit Krisen-PR in Social Media um?
- Jan: Ist ein DMOZ Eintrag überhaupt noch sinnvoll?
- Ingo: Ist ein DMOZ Eintrag überhaupt noch sinnvoll?
- seouxindianer: Wie gehe ich mit Krisen-PR in Social Media um?
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