Die klassische Erfolgsermittlung für SEO-Maßnahmen ist und bleibt die erreichte Platzierung für ein bestimmtes Keyword. Meistens ist das sogar Bestandteil von Verträgen und der gezielte Wunsch zur Verbesserung eines bestimmten Keywords überhaupt die erste Motivation für Kunden, sich an SEOs zu wenden. Sagen solche monatlichen Platzierungsberichte aber wirklich etwas über den tatsächlichen Erfolg von SEO-Maßnahmen aus?
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Matt says…
Auf der diesjährigen Google I/O 2010 in der wahrscheinlich schönsten Stadt der Erde (San Francisco) stellte Mr. Matt Cutts (Head of the Webspam Team at Google) und sein Team, Websites vor, die er im Vorfeld nach zahlreichen Bewerbungen von Webmastern ausgewählt hatte. Die Webmaster dieser Seiten beklagten sich über das schlechte Ranking und über den schlechten Traffic auf deren Seiten.
Matt Cutts stellte die Websites vor und erklärte den Webmastern sowie dem Publikum wieso die Seiten überhaupt nicht bzw. schlecht in den Google SERPs ranken. Dazu gab es viele Fragen und Antworten, die ich Euch hier zusammenfassend vorstellen möchte:
- Wieso ist meine Seite auf Platz 8 mit dem Keyword „Viagra“?
Matt says…anscheinend wurde die Seite gehackt. In diesem Fall war es eine veraltete WordPress Version, man sollte alle Versionen, ob nun bei WordPress, Joomla, Typo3 usw. immer auf dem neusten Stand halten um Hacker keine Chance zu geben.
- Warum taucht meine Seite nicht in den Suchergebnissen auf?
Matt says…Content is King. Die meisten Webmaster mit diesem Problem hatten fast nur Bilder bzw. Flash Animationen auf ihrer Seite. Packt Content auf die Seite, Google wird diesen auslesen und die Website wird ranken.
- Sind shortURLs schlecht für die SEO Optimierung?
Matt says…grundsätzlich spricht nichts gegen URL shortener. Man sollte lediglich beachten, dass diese auch mit einem 301-Redirect arbeiten. Eine Liste mit empfehlenswerten URL shortener habe ich hier kurz zusammengefasst:

- Werden Top Level Domains mit der Endung (.de) im Gegensatz zu TLD wie z.B. (.info) bevorzugt?
Matt says…that is just a small factor. Wenn man eine .de Domain bekommt, ist man leicht im Vorteil, aber man sollte sich grundsätzlich nicht zu viele Gedanken darüber machen.
Weitere zusammengefasste Punkte:
- Matt says…vermeide mehrere H1 Tags.
- Matt says…Session IDs haben einen schlechteren Ruf als Sie wirklich sind.
- Matt says…Alt Texte und Worttrennungen in der URL sollten mit Bindestrich getrennt werden. A-B oK, A_B schlecht.
Matt says…in der diesjährigen Google I/O zwar wieder nicht viel Neues, vielleicht war aber der ein oder andere Tipp für ein noch erfolgreicheres Ranking doch dabei.
SEO Grundlagen: Multilinguale Keywords
Jeder, der eine Website oder ein kleines Online-Unternehmen betreibt weiß, dass man nur wenig Verkehr auf die eigene Seite bekommt, wenn die falschen Keywords ausgewählt werden.
Die richtigen Keywords herauszufinden, um die eigene Seite entsprechend zu optimieren, ist eine Wissenschaft für sich. Man muss sich in die Kunden hineinversetzen und verstehen, nach welchen Begriffen der potentielle Kunde höchstwahrscheinlich sucht, um das gewünschte Produkt zu finden. Der nächste Schritt ist, das Suchvolumen für diese einzelnen Begriffe mit Hilfe von Tools wie dem Google Keyword Tool zu bestimmen, um zu sehen, welche Begriffe sich für eine Optimierung anbieten und Erfolg in Form von guten Rankings versprechen.
Doch sollen die besten Keywords für ein Produkt oder eine Dienstleistung in einer anderen, fremden Sprache gefunden werden, muss ein anderes Vorgehen erfolgen. Verschiedene fremde Sprachen und Kulturen haben einen komplett anderen Umgang mit Suchanfragen.
Man ist schlecht beraten, nimmt man einfach nur die entsprechenden deutschen Keywords und übersetzt diese in die gewünschte Sprache. In vielen Fällen mag das zwar funktionieren, aber die Reichweite, die das optimale Keyword haben kann, erstreckt sich von der direkten Übersetzung über umgangssprachlichen Ausdruck über Synonyme bis zu adoptierten englischsprachigen oder fremdsprachigen Ausdrücken.
Um hier am Ball zu bleiben, verlangt es nach einer mehrgleisigen Herangehensweise, um die richtigen Keywords für den ausländischen Markt herauszuarbeiten.
Übersetzen
Zuerst muss das deutsche Keyword in die Zielsprache übersetzt werden. Eine einfache Übersetzung mit Hilfe eines Wörterbuchs oder Online-Übersetzers reicht hier nicht aus. Um die wirklich korrekte Übersetzung zu finden, sollte man sich die Unterstützung eines Experten für das jeweilige Land oder eines professionellen Übersetzers zu Nutze machen. Der Ansprechpartner sollte über kulturelle Gegebenheiten und die Verschiebungen in der Sprache/Umgangssprache vertraut sein.
Verwandte Keywords
Der Experte kann auch im zweiten Schritt noch behilflich sein. Er kann seine Kenntnisse über Land und Leute einsetzen, um verwandte Suchbegriffe zu den übersetzten Keywords zu finden. Hier gibt es häufig hohe Differenzen zwischen den optimalen Suchbegriffen, Synonymen und verwandten Keywords.
Recherche
Der finale Schritt ist, die Liste mit den frisch erarbeiteten Keywords nach Suchvolumen und entsprechenden Tendenzen im Zielmarkt zu analysieren. Auch sollte man die Keywords seiner Konkurrenten genauer unter die Lupe nehmen - welche Keywords funktionieren und welche haben weniger Wirksamkeit.
Ziel des Ganzen ist, eine gesunde Balance zwischen den gängigsten Keywords und Keywordphrasen (Long-Tail-Keywords) zu finden. Die gängigen Keywords werden zwar oft gesucht, sind dafür aber auch hart umkämpft. Die Long-Tail-Keywords werden zum Teil weniger oft gesucht, haben aber mehr Potential, wenn es darum geht, die Suchenden direkt auf die eigene Seite zu lotsen.
Wenn man also einen ausgewogen Mix aus sorgfältig ausgewählten kurzen und langen Keywords der Fremdsprache findet, hat man gute Chancen auf jedem Markt der Welt zu bestehen.
Google MayDay Update und die Folgen
Nun ist es offiziell. Google-Sprachrohr Matt Cutts hat in einem Video bestätigt, dass die Ursache für ein Anfang Mai von vielen Website-Betreibern beobachtetes und deshalb “MayDay” getauftes Phänomen eine permanente Änderung des Google-Algorithmus ist. Betroffen sind durchweg die sogenannten “Long Tail Queries”, also Suchvorgänge, bei denen nach mehr als zwei oder drei Worten gesucht wird.
Vierlerorts las man von klagenden Webmastern, die plötzlich bis zu 40% weniger Traffic verzeichneten. Was nicht wundert, wenn man sich vor Augen führt, dass dieser ganze Long Tail bei vielen Projekten für mehr als die Hälfte der Besucherzahlen verantwortlich ist. Denn die Konzentration auf die wichtigsten generischen Keywords ist ja immer nur eine Seite der SEO-Medaille – oftmals muss man einfach realistisch genug sein, dass ein Platz 1 für “Handy”, “Versicherung”, ”Immobilien” oder ähnlich hochkonkurrente Keywords nun mal ein sehr, sehr langfristiges Ziel ist, bis zu dessen Erreichen man eben auf spezielle Nischen und den Long Tail angewiesen ist.
Ist diese Taktik nun also passé? Haben nur noch die renommierten Websites mit ihrer nahezu uneinholbaren Autorität eine Chance auf hohe Besucherzahlen?
Nein. Absolut nicht. Auch in Zukunft kann jede Website auf den Long Tail bauen. Allerdings ist natürlich in manchen Fällen ein wenig Umdenken nötig.
Herzstück der Änderung ist eine Neubewertung der “Qualität” einer Seite für Suchanfragen mit mehreren Worten. Ohne zu tief in die Details zu gehen, die andernorts bereits zur Genüge diskutiert wurden – generell darf man annehmen, dass es für Seiten mit böse gesagt “lieblosem” oder nicht wirklich die Such-Intention treffenden Inhalt schwerer wird, die nun geforderte Qualität für vorderste Plätze zu erreichen. Reichte es vormals oft, beispielsweise nur ein Datenblatt eines Produkts zu reproduzieren, um beispielsweise für “humax icord hd epg aktualisieren” gut platziert zu sein, selektiert der neue Algorithmus bevorzugt Seiten, in denen konkrete Anleitungen für diese Aufgabe enthalten sind. Oder Seiten, in denen User über das Thema diskutieren. Auch wenn diese von ansonsten schwachen Websites stammen.
Jedoch – wenn man diese Änderung ganz objektiv betrachtet, ist sie doch durchaus fair. Jeder von uns stellt selbst derartige Anfragen an Google und ist frustriert, wenn man erst nach dem 12ten Klick auf ein Ergebnis tatsächlich auch die Antwort findet, die man eigentlich gesucht hat, weil sich auf den vordersten Plätzen – nun ja, “schlechte” Ergebnisse tummeln.
Was ist aber nun ein “gutes” Ergebnis im Sinne des neuen Google-Algorithmus?
Die Antwort hierauf ist vielschichtig und sehr spezifisch, weshalb es wohl keine allgemein gültige Formel geben wird, mit der man ein einfaches Rezept aufstellen kann. Je nach Vertical und der verschiedenen Intentionen der Suchenden kann das von konkreten Schritt-für-Schritt-Anleitungen über Linksammlungen und Content-Aggregationen bis hin zu spezifischen Videos reichen. In jedem Fall wird die Strategie aber individuell sein müssen.
Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg im “neuen” Long Tail wird aber darin liegen, seine Besucher besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse spezifischer, aber auch breitgefächerter zu bedienen. Basis hierfür ist somit die umfangreichere Analyse der existierenden Besucherströme und ihre Bewegung innerhalb der Website – und darauf aufbauend die kreative Entwicklung neuer Inhalte und Strukturen.
Für viele endet hier das “Zuständigkeitsgebiet” dessen, was man klassischerweise als Suchmaschinenoptimierung bezeichnet. Und das stimmt auch in gewissem Maße. Denn SEO wird immer weniger nur einfach eine Dienstleistung sein, die man beauftragt und dann werkeln ein paar Gurus in ihren Hinterzimmerchen. Modernes SEO muss ein Teil der Unternehmensprozesse werden und zumindest im Marketing und in der IT gut verwurzelt sein. Wenn darüber hinaus noch Vertrieb und ggf. Herstellung ebenfalls mit im Boot sind, umso besser. Jede Abteilung kann eine Menge interessanten Inhalt zu einer Website beitragen, der Besucher nicht nur anlockt, sondern auch ihre Fragen beantwortet und somit deren allgemeine Zufriedenheit mit einem Produkt oder einer Marke erhöht – und SEO muss als unternehmensweite Triebfeder koordinierend dazwischenstehen.
Dieser Überzeugung war nicht nur ich bereits Ende 2008, also dass modernes SEO sich viel mehr in Richtung des allgemeinen Internet Marketings orientiert, da die ehemals rein technischen Tricks und Kniffe immer weniger den alleinigen Ausschlag für gute Rankings geben. Und das aktuelle MayDay-Update mit seiner Konsequenz für die Wichtigkeit der tatsächlichen Inhalte und der Rückbesinnung auf die Grundlagen des Marketings zeigt recht deutlich, dass der Trend wirklich in diese Richtung geht.
Welche Ansätze es nun konkret gibt, diese ganze Theorie umzusetzen, tatsächlich “bessere” Websites zu entwickeln, die sich mehr an den Interessen und Bedürfnissen der Besucher orientieren und wie ein Suchmaschinenoptimierer hierbei hilft – nun, hierfür würde ich gerne auf meinen Vortrag nächsten Donnerstag im Rahmen unseres Solutions Day hinweisen, wo ich genauer auf diese ganze Thematik eingehen werde.
Open-Site-Explorer Nachfolger von Y! Site-Explorer?
Seit der Kooperation von Yahoo und Microsoft kursiert in der SEO-Community das ernstzunehmende Gerücht, dass der Yahoo Site Explorer vielleicht schon dieses Jahr eingestellt wird.
Der Y! Site Explorer ist derzeit wohl das beliebteste Freeware Tool zur Linkanalyse.
Da nun aber im Laufe dieses Jahres die Yahoo Suchergebnisse mit der Technik von Bing angezeigt werden, ist es gut möglich, dass dieser Service auch eingestellt wird.
Aus diesem Grund entwickelte SEOMOZ aus Seattle den Open Site Explorer. Dieser ist zwar nur eingeschränkt kostenfrei nutzbar dennoch möchte ich hier einige nützliche (und kostenlose) Funktionen dieses Tools vorstellen:
1. Vergleich zweier URLs:
Hier kann man sehr gut schlussfolgern warum die Konkurrenz mit einer bestimmten Seite besser rankt.
2. Top Pages der eigenen Domain:
Wer mit seinen On-Site Optimierungen hier anfängt erzielt das bestmöglichste Kosten/Nutzen Verhältniss.
3. Welche 5 Domains geben die größte Linkpower an uns weiter?
Leider gibt es hier nur zu den 5 wichtigsten Links alle Auswertungskriterien (Page Authority, Domain Authority, Number of Linking Root Domains).
Beim Download dieser Daten in eine Excel-Liste sieht man auch ob die ersten 200 Links follow oder notfollow sind.
4. Welche sind die 5 stärksten Domains die auf meinen Top-Konkurrenten verlinken?
Wie bei Punkt 3, nur auf die Konkurrenz angewendet. Vielleicht würden die ja auch auf mich verlinken? Einfach mal nachfragen.
Nachteilig ist allerdings, dass das Update Intervall bislang noch ca. 2 Monate beträgt. Desweiteren ist der Deutsche bzw. der europäische Markt noch nicht vollständig indexiert worden.
Zusammenfassend ist der Open Site Explorer aber, meiner Meinung nach, ein sehr nützliches Tool zur linkbasierten Analyse.
Hier finden Sie zwei gute Einleitungsvideos zum Open Site Explorer.
Neuer Google Ranking Faktor „site speed“
Schon letzten Monat gab Google in seinem Webmaster Central Blog bekannt dass seit einigen Wochen ein neuer Ranking-Faktor in Google`s Suchalgorithmus eingefügt worden ist. Mit dem neuen Kriterium „site speed“ (Seiten- oder Ladegeschwindigkeit) werden bald schnelle Seiten bei den Suchmaschinenergebnissen bevorzugt. Momentan gilt dieser Ranking Faktor nur die englischsprachige Seite Google.com, aber es ist geplant dass der „site speed“-Faktor bald auch in Suchmaschinenalgorithmen für andere Länder seinen Platz findet.

Thema Seitengeschwindigkeit: Langsame Seiten werden Positionen einbüßen
Google vertritt die Auffassung dass die Geschwindigkeit einer Website für alle Internet-User von großer Bedeutung ist. Viele Studien haben in der Vergangenheit belegt, dass die User langsamere Seiten meist sofort oder zumindest sehr schnell wieder verlassen. Desweiteren beruft sich Google auf die Tatsache das schnelle Seiten kosteneffizienter sind.
Für viele Webseitenbetreiber, Webmaster und SEOs hat das Folgen. Neben dem eigentlichen Optimieren einer Website für Suchmaschinen, können Sie sich jetzt auch verstärkt mit der Geschwindigkeits-Optimierung Ihrer Seite beschäftigen. Zahlreiche hilfreiche und kostenlose Tools stehen dafür aber schon im Internet bereit. Andere Webseitenbetreiber die umfangreicher Seiten, mit viel Inhalt und Bildern, betreiben befürchten das Ihre Website durch das neue Ranking-Kriterium Schaden nehmen könnte.
Das „worst case scenario“ wäre eine Flut an bilderlosen und langweiligen Seiten in den Suchmaschinenergebnissen. So weit wird es meiner Meinung nach jedoch nicht kommen. Die wichtigen Ranking-Faktoren werden natürlich nicht abgelöst. Der „site speed“ spielt noch eine Nebenrolle, aber man sollte sich als Webmaster und Webseiteninhaber in Zukunft bemühen nach und nach Geschwindigkeitsverbesserungen an seiner Website zu realisieren.
Nicht nur Google sondern auch die User wissen was sie wollen – Speed, Speed, Speed!
Online Marketing für die Pharmabranche
„In 2010 werden jede Sekunde in Deutschland 104 Suchanfragen zu Gesundheitsthemen eingehen.“ Das beweist eine interne Studie des Suchmaschinengiganten Google.
Die Suchanfragen für den Gesundheitsbereich liegen damit an zweiter Stelle nach der Technikbranche. Etwa 77 Prozent der Onlinekäufer informieren sich im Internet über Medikamente und medizinische Geräte (Quelle: Statista 2009, IfD Allensbach). Das WWW ist direkt nach dem Arzt die wichtigste Anlaufstelle für die User.
Selbst 86 Prozent der Ärzte informieren sich online über Gesundheitsthemen. Das Internet als Informationsquelle steht damit bei den Ärzten noch vor dem Training, den Fachartikeln von Kollegen, Pharmareferenten, Kollegen oder Büchern.
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Einführung von Ganzwort Domains
Die geplante Einführung von Ganzwort-Domains soll das Navigieren im Internet erleichtern und es zudem sicherer machen, so die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers). Ob diese Neuerung nicht negative Auswirkungen auf das jetzt schon unübersichtliche Internet haben wird, bleibt abzuwarten. Aber eins steht fest – der Spaß wird teuer.
In Zukunft sollen Adressendungen wie „hotels.berlin“ oder „bewerbung.canon“ die Internet-Navigation erleichtern. Die ICANN beabsichtigt ganze Wörter wie Städte- oder Produktnamen hinter dem obligatorischen Punkt zu erlauben. Nicht alle Unternehmen sind von der Idee dieser neuen Top Level Domains (TLDs) begeistert, und befürchten dass sie künftig mehr Geld für den Schutz ihrer eigenen Marke einplanen müssen.
Das Interesse von Metropolen wie Berlin ist dagegen umso größer. Die Berliner Firma dotBerlin möchte sich die Hauptstadt Endung sichern um dann Internetseiten an Unternehmen, Hotels und auch Privatpersonen zu verkaufen. Auch eine amerikanische Firma (Minds & Machines) interessiert sich für die „.berlin“-Endung. Der Kampf beginnt, doch nur die zuständige Stelle (in diesem Fall der Berliner Senat) muss die Entscheidung treffen, vorher wird die ICANN keine geografischen Endungen vergeben.
Vorteile der Ganzwort Domain
Einige Unternehmen (z.B. Canon) begrüßen die Einführung von Ganzwort Domains. Die Marke kann so unkomplizierter im Internet dargestellt werden. Die Kunden haben die Möglichkeit die gesuchte Adresse einfacher zu erreichen wenn sie Informationen nur in die Adressleiste eintippen. Die Verwendung einer Suchmaschine ist nicht mehr unbedingt notwendig.
Die Sicherheit ist laut Experten würde durch die Einführung von Ganzwort Domains definitiv steigen. Wenn die Domainendung „.bank“ von Kreditinstituten registriert wird, ist es unseriösen und unauthorisierten Anbietern nicht mehr möglich die Kunden mit Phishing Seiten um Ihr Erspartes zu erleichtern. Wer sich also auf einer Seite mit „.bank“ befindet kann sich künftig in Sicherheit wägen.
Nachteile der Ganzwort Domain
Der Preis einer eigenen Adress-Endung ist leider alles andere als bezahlbar. Die zukünftige Inhaber einer solchen TLD müssen sich auf Kosten einstellen, die deutlich höher als bei einer „.de“- oder „.net“-Adresse ausfallen. August-Wilhelm-Scheer, der Präsident des Branchenverbandes Bitkom, sagt zu dem Thema: “Wer eine eigene Domain-Endung besitzt, übernimmt die kompletten Aufgaben eines Internetunternehmens.“ Die Kosten die sich auf mehr als eine halbe Millionen Euro belaufen können, müssen sowohl das Projektmanagement, die Technik und die Rechtsberatung abdecken. Jährlich kommen dann noch circa 200.000 Euro Folgekosten dazu. Die Tatsache dass Unternehmen sich noch in Zurückhaltung üben überrascht nur wenige.
Wie sich diese neuen Domains auf das Internet auswirken, und was sie für Folgen für Suchmaschinenoptimierung (SEO) haben ist noch nicht abzusehen. Ich, für meinen Teil, bin gespannt und werde die Entwicklung im Auge behalten.
Nutzen Sie die interne Suche
56% der User verlassen eine Website, wenn sie nicht sofort finden was sie suchen. Schon allein aus diesem Grund ist eine Freitextsuche auf jeder Website ein Usability-Muss.
Finden sich User mit der Navigation nicht zurecht, ist eine richtig realisierte Suche eine große Hilfe.
Doch nur mit einer intelligenten Suche finden Kunden schnell und zuverlässig alle gewünschten Informationen.
Dabei muss die Suche auch Tippfehler oder Synonyme erkennen und korrekt zuordnen.
Eine Eye Tracking Studie zeigt, dass die Suche im besten Fall links oder mittig im oberen, sofort sichtbaren Bereich der Website platziert sein sollte, da viele User das Suchen im Internet über die Google-Suche erlernt haben, und somit von einer entsprechenden Platzierung ausgehen.
Die nutzerfreundlichste Suche hat einen „Los“-Button zum Starten der Suche und die Beschriftung “Suche”.
Ein weitere Usability Vorteil ergibt sich aus der Möglichkeit, die Daten aus Webcontrolling Tools (beispielsweise Analytics) zu nutzen, um mögliche Schwächen der eigenen Website zu erkennen.
Denn wenn viele User nach bestimmten Produkten oder Informationen suchen die Ihre Website nicht bietet, wird es Zeit, den Inhalt der Suche oder auch die Informationen auf Ihrer Website entsprechend anzupassen.
Doch auch aus SEO Sicht stellt die interne Suche Informationen bereit. Die eingegbenen Begriffe der User, zeigen auf wofür Inhalte bereitgestellt werden müssen und für welche Begriffe ich meine Seite optimieren muss.
Kommentare
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- Jan: Ist ein DMOZ Eintrag überhaupt noch sinnvoll?
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