Verfasser: Laura am 6. September 2010, 14:49 Uhr SEM
Bestimmt haben Sie bereits selbst die Erfahrung gemacht: Häufig erhält man bei der Google Suche unspezfische und unpassende AdWords Anzeigen, die nicht das bieten wonach Sie gesucht haben.
Suche ich z.B. nach “damen poloshirt lacoste”, möchte ich keine allgemeine Anzeige für T-Shirts oder gar Schuhe erhalten; die Anzeige soll mir zu hundert Prozent das bieten wonach ich suche.
Ihre AdWords Kampagnen sollten also so aufgebaut sein, dass zu den eingebuchten Begriffen möglichst relevante Anzeigen erscheinen.
„In 2010 werden jede Sekunde in Deutschland 104 Suchanfragen zu Gesundheitsthemen eingehen.“ Das beweist eine interne Studie des Suchmaschinengiganten Google.
Die Suchanfragen für den Gesundheitsbereich liegen damit an zweiter Stelle nach der Technikbranche. Etwa 77 Prozent der Onlinekäufer informieren sich im Internet über Medikamente und medizinische Geräte (Quelle: Statista 2009, IfD Allensbach). Das WWW ist direkt nach dem Arzt die wichtigste Anlaufstelle für die User.
Selbst 86 Prozent der Ärzte informieren sich online über Gesundheitsthemen. Das Internet als Informationsquelle steht damit bei den Ärzten noch vor dem Training, den Fachartikeln von Kollegen, Pharmareferenten, Kollegen oder Büchern. weiterlesen »
Seit 19. April bietet Google “Campaign Insights” auch in Deutschland. Mit diesem Tool lässt sich der tatsächliche ROI Ihrer Display Kampagnen messen.
Bis vor kurzem war es möglich zu messen, wie viele Klicks einer Content Kampagne zuzurechnen sind, wie viele Conversions daraus resultieren und mit Hilfe des “View-Through Conversions” Berichts, konnte man auch die Besucher der eigenen Website messen, die die Anzeige im Content Netzwerk nur gesehen hatten. All diese Ergebnisse ließen sich zudem mit den aktuellen Marktdaten vergleichen.
Mit “Campaign Insights” von Google, ist es ab sofort möglich, den Effekt einer Kampagne im Google Content Netzwerk noch besser auszuwerten.
So erlaubt Ihnen das Tool die Erfolge Ihrer Content-Kampagnen hinsichtlich verschiedener Branding Messgrößen wie z.B. aktives Userinteresse für ein bestimmtes Produkt, Veränderung der Suchaktivitäten und Unique User zu messen.
Campaign Insights berechnet somit nicht nur die Besucher Ihrer Website die durch die Content Anzeigen auf Sie aufmerksam wurden, sondern auch die Entwicklung der Online Suchaktivitäten auf Grund der Werbemaßnahmen im Netzwerk.
Normalerweise ist der offizielle Google AdWords Blog eine sehr gute Quelle für Tipps und Hinweise zur Verbesserung der Kampagnenleistung und wertvolle Informationen rund um Google AdWords. Ein aktueller Post mit dem Titel „3 Tipps zur AdWords-Kostenkontrolle“ lässt mich allerdings sehr stark an dieser Einschätzung zweifeln.
Mit einem Video wollen die AdWords-Spezialisten hilfreiche Tipps zur Kostenkontrolle geben. Was als absolut sinnvoller Ansatz gelten kann, geht meiner Meinung jedoch völlig nach hinten los:
Kostenkontrolle meint die sinnvolle Verwendung des Werbebudgets bei maximalem ROAS. Das Tagesbudget zu erhöhen um maximale Reichweite zu erreichen oder die Gebote für die stärksten Keywords zu erhöhen um einen höheren Anzeigenrang zu erreichen können aber nur als kontraproduktiv angesehen werden. Zumindest haben diese beiden Maßnahmen nichts in einem Beitrag zur Kostenkontrolle verloren, solange sie nicht mit anderen Maßnahmen (Bid Strategie, Webanalyse, Keywordoptimierung etc.) kombiniert werden.
Richtig liegt das Video allein beim Thema Quality Score. Diesen durch eine sinnvolle Kampagnen- und Anzeigengruppenstruktur, relevante Anzeigentexte, spezifische Keywords und gute Landing Pages zu erhöhen würde als Tipp zur Kostenkontrolle jedoch schon ausreichen. Werden diese Faktoren hinreichend gut umgesetzt, sollte eine Erhöhung von Budgets, gleich auf welcher Ebene, eigentlich gar nicht notwendig sein.
Nun muss man wissen, dass Google nicht unbedingt die Kostenkontrolle seiner Werbekunden als primäres Unternehmensziel verfolgt. Das ist ja auch gut und richtig. Allerdings sollte Google auf derart irreführende Posts verzichten, zumal sich der angesprochene Beitrag an AdWords Anfänger richtet, die wohl noch nicht über die Erfahrung verfügen, derlei Hinweise richtig einzuordnen.
Nach einer aktuellen Untersuchung von Eyeblaster unterstützt Display Werbung Performance Marketing Kampagnen stark.
Wird die Displaywerbung parallel zum Suchmaschinenmarketing eingesetzt so sind rund 72 Prozent aller Conversions ihr zuzurechnen. Im letzten Jahr stieg der Umsatz mit Werbebannern im Internet um etwa 17,8 Prozent.
Auch die eigenen Erfahrungen belegen diese Untersuchung. Bei einigen Kunden lassen sich Steigerungen der Conversions von mehr als 100 Prozent und der Conversion-Rate um 40 Prozent feststellen, setzt man Display Werbung gemeinsam mit dem klassischen Suchmaschinenmarketing ein.
Wichtig bei der Banner Werbung ist – wie sonst im Suchmaschinenmarketing auch – die Landing Page. Diese sollte neben den allgemein gültigen und auch hier zu beachtenden Usability Regeln, die Aussage der Banner Anzeige wiederspiegeln, vertrauensbildend und vor allem zielführend sein. Auch bei Banner Werbung bringt eine gute Landing Page viele Vorteile mit sich. Es sind massive Steigerungen in der Conversion-Rate und Senkungen der Kosten pro Conversion möglich.
Banner und die entsprechenden Landing Pages im Check weiterlesen »
Ostern steht vor der Tür und die User suchen wieder fleißig nach den passenden Ostergeschenken für ihre Liebsten.
Tippt man beim Suchmaschinengiganten “ostergeschenke” ein, findet man einige passende (und unpassende) Suchergebnisse im Paid Search Bereich.
Von Erlebnisgeschenken, Osterdekoration und Schmuck bis hin zu Valentinstaggeschenken (!?) findet man alles.
Die Anzeigentexte: Wichtig bei Anzeigentexten im Suchmaschinenmarketing ist bekannterweise ein möglichst enger Bezug zum eingetippten Suchbegriff. In unserem Fall sollte die Anzeige also etwas mit Ostern zu tun haben und im besten Fall das gesuchte Wort „Ostergeschenk“ enthalten.
Außer der Werbeanzeige „Geschenk zu Valentinstag – Das Buch Ihres Lebens Weiß alles über Sie“, die leider nicht ganz das Thema getroffen hat, und zeitlich etwas zu spät dran ist, erfüllen alle Anzeigen die Ansprüche eines gelungenen Anzeigentextes.
Widmen wir uns also den Landing Pages: weiterlesen »
Es wird Frühling und bald sind Osterferien.
In dieser Zeit werden Angebote aus der Tourismusbranche, aus dem Haus & Garten Bereich aber auch von Süßwarengeschäften verstärkt nachgefragt.
Die Suche nach Begriffen wie „Garten“, „Ostern“, „Ostergeschenke“, „Osterurlaub“ oder „Gartendekoration“ steigt. Die Klicks für Gartenprodukte beispielsweise liegen in den Monaten März bis Mai durchschnittlich 60% über dem Jahresdurchschnitt.
Im Folgenden haben wir für Sie ein paar hilfreiche Tipps für einen erfolgreichen Frühling:
Verkaufen Sie Produkte, die im Frühling stärker nachgefragt werden, wie Ostergeschenke, Reisen oder Gartenprodukte, sollten Sie eine spezielle Frühlings- oder Osterkampagne erstellen, um Tagesbudgets und CPCs besser im Auge behalten zu können.
Bereiten Sie Ihre Kampagnen auf das gesteigerte Suchanfragevolumen vor und passen Sie Tagesbudgets sowie CPCs an.
Die Klicks im Haus & Garten Bereich entwickeln sich abhängig von der Temperatur. So verzögert ein langer Winter das Klickwachstum beispielsweise.
Passen Sie Ihre CPCs Gebote laufend an. In den Monaten Mai bis August liegen die CPCs über dem Jahresdurchschnitt.
Die richtige Landing Page ist von äußerster Relevanz. Ihre Anzeigen müssen je nach Suchanfrage zur passendsten Zielseite führen. Für den Frühling und Ostern lohnt es sich ein spezielle Landing Page zu gestalten.
Nutzen Sie erhöhte Klickraten, beim Einsatz von Sonderangeboten oder Rabattaktionen, die Sie mit Ostern in Verbindung bringen können. Sprechen Sie diese in Ihren Anzeigen und auf der Landing Page an.
Ende Februar hatte ich die Möglichkeit den Headquarter von Google in Dublin einmal selbst zu besuchen. Denn unsere Agenturbetreuer hatten mich zu Agencies@Google eingeladen – ein Event das viermal im Jahr in Dublin stattfindet und über drei Tage geht. Hier treffen sich Agenturmitarbeiter aus den unterschiedlichsten Ländern, tauschen sich aus und nehmen an den Intensivtrainings von Google teil.
Lange Zeit haben wir darauf gewartet – nun ist es endlich soweit. Yahoo! hat ein Offline-Tool ähnlich dem AdWords Editor geschaffen, mit dem man von nun an die SEM Kampagnen einfacher erstellen und verwalten kann: “Yahoo! Search Marketing Desktop”
Gerade Agenturen und Werbekunden mit mehreren Konten und vielen Kampagnen erleichtert das Tool die bisher eher komplizierte Verwaltung über die Vorlagendatei oder die Sponsored Search-Benutzeroberfläche bei Yahoo!.
Die wichtigsten Vorteile von Yahoo! Search Marketing Desktop:
Erleichterte Serienänderungen der Kampagneneinstellungen (z.B. Status, Match Option oder Budget)
Anpassen der CPCs für mehrere Keywords, Anzeigengruppen oder Kampagnen gleichzeitig
Vorgenommene Änderungen können schnell wieder rückgängig gemacht werden
Einfacheres Importieren und Exportieren von Kampagnendaten (beispielsweise aus/nach Google)
Suchen-und-ersetzen Funktion für das schnelle Anpassen von Anzeigen oder Suchbegriffen
Yahoo! Search Marketing Desktop bietet also eine klare Zeitersparnis und mehr Bequemlichkeit, sodass man mehr Zeit in die Optimierung der Kampagnen und die Effizienzerhöhung stecken kann.
Dass Keywords und Suchanfragen zwei verschiedene Paar Schuhe sind, kann man gar nicht oft genug betonen. Der wichtigen Rolle des Long Tail für erfolgreiche SEM-Kampagnen scheint jedoch nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit gegeben zu werden. In den letzten Wochen sind gleich mehrere Artikel und Publikationen erschienen, die mal mehr und mal weniger starke Empfehlungen für den Long Tail ausgeben. Search Engine Land hat nun eine sehr interessante Studie veröffentlicht, die das Phänomen Long Tail genauer untersucht und zu interessanten Ergebnissen kommt. Die Ergebnisse der Studie können hier nachgelesen werden.